
Der fünfstöckige Pulverturm hat über einer runden, mit Ausbauchungen versehenen Basis einen im Grundriss sechseckigen Aufbau. Er diente vermutlich unter anderem der Lagerung von Schießpulver.
Angeblich wurden in ihm auch Hexen gefangen gehalten, weshalb er in der St. Goarer Bevölkerung den Namen Hexenturm trägt.
Um diesen Turm rankt sich die Sage des Rattenfängers von St. Goar.
Der Pulverturm ist im Lauf der Jahrhunderte fast ganz verfallen und wurde erst in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Heute dient er, sowie der Kanzleiturm, als Wohnturm.