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28. April 2011 Kooperationsvereinbarung für die Modellstadt St. Goar abgeschlossen
Den Wettbewerb hatte die SGD Nord mit der Initiative Baukultur gemeinsam mit der Stadt St. Goar durchgeführt. Jetzt begleitet sie die Umsetzung der Ergebnisse. Da die SGD Nord wesentliche Aufgaben bündelt, liegt die Koordinierung durch sie nahe. „Um bei der Vielzahl der beteiligten Akteure, Planer, Behörden und Baumaßnahmen nicht die wesentlichen Ziele aus den Augen zu verlieren, komme ich dem Wunsch der Stadt gerne nach, eine „Zentrale Stelle” in meinem Haus einzurichten, die die unterschiedlichen Maßnahmen koordiniert”, sagte Vizepräsidentin Monika Becker bei der Unterzeichnung.
Dabei wird nicht in die jeweiligen Kompetenzbereiche eingegriffen, sondern diese vielmehr durch strukturierte Kommunikation und Information gebündelt. „Das ist sehr wichtig”, betonte Monika Becker. „Auf engstem Raum muss in St. Goar den Anforderungen der Verkehrsplanung, der Wasserwirtschaft, der Denkmalpflege, der Barrierefreiheit und dem Hochwasserschutz Rechnung getragen werden. Außerdem soll die Gestaltung dem UNESCO Welterbe angemessen sein und bezahlbar bleiben.” In den nächsten Jahren werden in St. Goar insgesamt circa sechs Millionen Euro investiert. |