28. April 2011

Kooperationsvereinbarung für die Modellstadt St. Goar abgeschlossen

Unser Bild zeigt die Projektpartner stehend v.l.n.r.: Martin Mauermann (Amtsleiter des WSA Bingen), Landrat Bertram Fleck, Bürgermeister Thomas Bungert und Norbert Olk (Amtsleiter LBM Bad Kreuznach), sowie in der vorderen Reihe v.l.n.r. Vizepräsidentin Monika Becker (SGD Nord Koblenz), Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Vizepräsidentin Dolores Schneider-Pauly (ADD Trier).

In einer kleinen Feierstunde haben die Projektpartner der Modellstadt St. Goar ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit formell dokumentiert. Die Stadt St. Goar, der Bund – vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität – und das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch die SGD Nord – als „Bauherren“ ziehen von nun an ganz offiziell an einem Strang. Zusammen wollen sie die Kernergebnisse des vorange- gangenen Architektenwettbe- werbes möglichst einheitlich, qualitätsvoll und angemessen umsetzen.

Den Wettbewerb hatte die SGD Nord mit der Initiative Baukultur gemeinsam mit der Stadt St. Goar durchgeführt. Jetzt begleitet sie die Umsetzung der Ergebnisse. Da die SGD Nord wesentliche Aufgaben bündelt, liegt die Koordinierung durch sie nahe. „Um bei der Vielzahl der beteiligten Akteure, Planer, Behörden und Baumaßnahmen nicht die wesentlichen Ziele aus den Augen zu verlieren, komme ich dem Wunsch der Stadt gerne nach, eine „Zentrale Stelle” in meinem Haus einzurichten, die die unterschiedlichen Maßnahmen koordiniert”, sagte Vizepräsidentin Monika Becker bei der Unterzeichnung.

Die Projektpartner besichtigen die im Entstehen befindliche Rheinpromenade zwischen dem Rheinfelshafen und der Panzerrampe


Dabei wird nicht in die jeweiligen Kompetenzbereiche eingegriffen, sondern diese vielmehr durch strukturierte Kommunikation und Information gebündelt. „Das ist sehr wichtig”, betonte Monika Becker. „Auf engstem Raum muss in St. Goar den Anforderungen der Verkehrsplanung, der Wasserwirtschaft, der Denkmalpflege, der Barrierefreiheit und dem Hochwasserschutz Rechnung getragen werden. Außerdem soll die Gestaltung dem UNESCO Welterbe angemessen sein und bezahlbar bleiben.” In den nächsten Jahren werden in St. Goar insgesamt circa sechs Millionen Euro investiert.