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08. April 2009

St. Goarer Touristiker starten in die Saison 2009

In einer sehr gut besuchten Versammlung in der Rheinfelshalle informierte Sandra Meyer, Leiterin der örtlichen Tourist-Information, die touristischen Leistungsträger der Stadt St. Goar über die geplanten städtischen Vorhaben im Fremdenverkehr.

Neben der selbstverständlichen Werbung für die traditionellen St. Goarer Feste und dem besonderen Einsatz beim Rebenfrühling und dem Fest „Rhein in Flammen“ bot die Touristikchefin für die örtlichen Beherbergungsbetriebe individuelle Angebote für Stadt-, Burg- und Landschaftsführungen an. Wanderführer Jürgen Goedert, Stadtarchivar Franz-Josef Schwarz und das Rheinfels-Burgführerteam unter der Leitung von Günter End seien dafür bestens vorbereitet.

Auch die verschiedenen Qualifizierungsmöglichkeiten im Tourismus wurden vorgestellt. Eine Klassifizierung, so Sandra Meyer, sei nicht nur eine willkommene Orientierungshilfe für den Gast auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft, sondern schaffe auch ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die zertifizierten Häuser und den Tourismus in St. Goar im Gesamten. Sie legte den anwesenden Gastgebern nahe, soweit nicht schon geschehen, diese Möglichkeiten verstärkt zu nutzen.

St. Goars Wirtevereinsvorsitzender Jakob Knab bestätigte diese Aussagen und berichtete in diesem Zusammenhang über seine eigenen guten Erfahrungen. Stadtbürgermeister Walter Mallmann erklärte die günstigen Möglichkeiten für die örtlichen Gastronomen bei der Nutzung der neuen Rheinfelshalle, die bereits rege nachgefragt sei.

Kreisvorsitzender Karl-Heinz Breidenbach und Geschäftsführer Frank Vogt, beide vom Hotel- und Gaststättenverband Rheinland, informierten über Neuerungen im Hotel- und Gaststättengewerbe. Hierbei sorgten das neuerlich gelockerte Nichtraucherschutzgesetz und eine gewünschte Senkung des Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie für eine rege Diskussion.

Sehr eindringlich baten die Versammlungsleiter den Stadtbürgermeister, sich dafür einzusetzen, dass die Sperrung der B 9 anlässlich der Veranstaltung „Tal total“ abends eine Stunde früher aufgehoben werde, da ab dem späten Nachmittag für diese Einschränkung kein Bedarf mehr bestehe.