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Ausstellung „Lebendiger Mittelrhein – Leben am und auf dem Strom"

Der Förderverein zieht eine positive Bilanz


Mit Wolfgang Hammerl aus St. Goarshausen (im Bild links), Seniorchef der Loreley-Fähre und Anton Hütte (im Bild rechts), Chef des Kulturhauses in Oberwesel, konnten zwei prominente Besucher aus der Nachbarschaft begrüßt werden.

Am Schluss der Ausstellung „Lebendiger Mittelrhein – Leben am und auf dem Strom“ wurden viele Stimmen laut, die das Ende der gut besuchten Ausstellung in der St. Goarer Rheinfelshalle bedauerten. Von vielen Besuchern wurde wiederholt die Frage gestellt, ob und wann diese sehr informative „Sammlung von Schätzen“ noch einmal zu sehen sein wird. Auf drei Etagen war Historisches in Form von Bildern, Tafeln, Prospekten und Modellen rund um den Beruf der Wahrschauer und Lotsen und natürlich auch deren „Kundschaft“, der Schifffahrt am Mittelrhein, zu sehen.

Der passionierte St. Goarer Sammler Paul-Martin Buchholz hat aus seinem Privatarchiv sehr viele Bilder und Schriften – teilweise Unikate – zur Ausstellung beigesteuert. Aber auch das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen mit seinem Außenbezirk St. Goar, die Wasserschutzpolizeistation St. Goar, das Amtsgericht St. Goar als Rheinschifffahrtsgericht, das Stadtarchiv, die Fähre Loreley, die Fischerei Nagelschmidt und die Schottelwerft in Spay haben mit eigenen Exponaten mit dazu beigetragen, dass diese Ausstellung zu einem großen Erfolg wurde.

Im Gästebuch wird euphorisch in Superlativen von der Ausstellung geschwärmt: „St. Goar pflegt seine Schifffahrtstradition mit großer Liebe und Sachverstand!“ „Herzlichen Glückwunsch und Dank für so viele Darstellungen!“ „Ein großartiges Erlebnis, sehr informativ, alte Erinnerungen leben auf!“ „Tolle interessante Ausstellung, wer diese Zeiten nicht erlebt hat, kann nur staunen!“ „Dem Veranstalter herzliche Gratulation und unseren Dank!“

Insgesamt zählte die Ausstellung 1.455 Besucher. Der Vorsitzende des Fördervereins Wahrschauer- und Lotsenmuseum St. Goar e. V. Friedjo Goedert zeigte sich sehr erfreut über die Anerkennung, die ihm, dem Förderverein und allen Beteiligten zuteil wurde. Er bedankte sich bei den Mitveranstaltern und den vielen Helfern, ohne die das Ganze nicht möglich gewesen wäre.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann nannte die für Ausstellungen dieser Art sehr gelungene Innenarchitektur der Rheinfelshalle, die auf drei Ebenen möglich sei, ohne dass die sonstige Nutzung beeinträchtigt sei, als eine zusätzliche positive Erfahrung.