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17. März 2009

Der St. Goarer Stadtladen ist seit einem Jahr erfolgreich

Mit einer Schwarzwälder Kirschtorte gratulierte Stadtbürgermeister Walter Mallmann (Bildmitte) den Mitarbeitern des St. Goarer Stadtladens (v.l.n.r.) Joachim Kutscher, Margarete Zimmermann, Martin Dülz und Clemens Bergmann (ganz rechts) zum einjährigen erfolgreichen Geschäftsbetrieb.

Die alte Lebensweisheit, dass jede Krise auch eine Chance in sich birgt, sieht Stadtbürgermeister Walter Mallmann ein Jahr nach der Eröffnung des St. Goarer Stadtladens einmal mehr bestätigt. Als vor ein und einem halben Jahr über Nacht der St. Goarer Lebensmittelmarkt und zusätzlich auch noch eine Bäckerei ihre Pforten geschlossen hatten, war die Versorgung der älteren Mitbürger mit dem Notwendigsten kurzfristig problematisch worden. Da war Phantasie und Kreativität gefordert: Wenige Wochen später hatte die Stadt wieder einen Lebensmittelladen und die Bäckerei war ebenfalls wieder offen.

Das Konzept des kleinen Tante-Emma-Ladens, von den St. Goarern liebevoll „unser Lädchen“ genannt, ist voll und ganz aufgegangen. Der Umsatz ist höher als zuvor erhofft. Das bestätigten Margarete Zimmermann und Clemens Bergmann, leitende Mitarbeiter der Rheinwerkstatt aus Boppard, die als Einrichtung für behinderte Menschen anerkannt ist und das von der Kundschaft bestens angenommene Geschäft in der St. Goarer Heerstraße betreibt.

Inzwischen sind dort insgesamt sechs Arbeitsplätze eingerichtet. Das Personal arbeitet im Schichtdienst. Der Laden ist werktäglich von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und bietet die gesamte Palette des gängigen Lebensmittelsortiments. Zum einjährigen Geburtstag gratulierte Stadtbürgermeister Walter Mallmann dem hoch motivierten Personal mit einer Schwarzwälder Kirschtorte. Bei dieser Gelegenheit wurden erste Überlegungen für einen Lebensmittel-Bringdienst angestellt, der in ehrenamtlicher Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern und den Seniorenbeauftragten aller Stadtteile versucht werden soll. Außerdem wurde ein Hochwasser-Notplan entwickelt, um bei Überflutung der Heerstraße das gesamte Geschäft in das Foyer der Rheinfelshalle zu verlagern.