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02. Februar 2009

St. Goarer Anträge für das Konjunkturprogramm II


Den Hinweis, den der Landtagspräsident in der Lokalzeitung bezüglich des Konjunkturprogramms II an die Gemeinden gegeben und sie damit sehr deutlich um entsprechende Anträge an die Landesregierung animierte, hat der St. Goarer Stadtbürgermeister Walter Mallmann wörtlich genommen. Der bekannterweise stets voraus planende Chef der Rheinfelsstadt bittet gleich für jeden seiner Stadtteile um eine ordentliche Spritze aus dem Subventionierungstopf des Bundes, den das Land jetzt nützlich zu verteilen hat.

Nach seinem Willen sollte der vom Landesbetrieb Mobilität erst in zwei bis drei Jahren geplante Ausbau der L 213 in der Ortsdurchfahrt von St. Goar-Werlau zeitlich vorgezogen werden. Damit könnten die für dieses Jahr unausweichlichen notdürftigen Flickarbeiten an dieser Straße gespart werden.

Ein Antrag auf Sicherung des so genannten „Kurzen Pfades“, der als Teil des Rheinburgenweges die Kernstadt mit dem Höhenstadtteil Biebernheim verbindet, liegt nach Mallmanns Aussage bereits im zuständigen Ministerium vor. Bei dieser Gelegenheit könnte das gesamte Areal der Lohbachschlucht mit dem dortigen Wasserfall, das bisher als touristische Attraktion weitestgehend noch im Verborgenen liegt, ausgebaut werden.

Als einen besonderen Beitrag zur Erhaltung historischer Denkmäler im Welterbetal und gleichzeitiger Stärkung der heimischen Bauwirtschaft sieht Mallmann in der weiteren Restaurierung der Stadtbefestigung im Bereich zwischen dem Eiserturm und dem Bankecktunnel. Auch dafür sei bereits ein Antrag auf den Weg gebracht.

Ein geradezu klassisches Projekt, das den guten Absichten des Konjunkturprogramms entgegenkommt, ist nach Mallmanns Ansicht die dringend notwendige energetische Sanierung des St. Goarer Krankenhausgebäudes der Loreleykliniken im Gründelbachtal. Dass außerdem der teilweise unbefestigte Klinikparkplatz einem dringenden Ausbau entgegen sieht, merkt er ergänzend an.