17. Januar 2009
Werlau: Der Start in die Dorferneuerung ist erfolgt
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Die jüngste Einwohnerversammlung in St. Goar-Werlau erwies sich als ein gelungener Auftakt zur geplanten Dorferneuerung. |
Nicht ohne Eindruck auf die Teilnehmer blieb die von den Planern bereits vorgenommene Bestandsanalyse, bei der in einer Powerpoint-Präsentation sehr nachdrücklich auf die Notwendigkeit der Dorferneuerung hingewiesen wurde. Da traten erhebliche Bausünden zu Tage und auch der Wunsch wurde sehr deutlich, sich alsbald dem Problem des wachsenden Leerstandes von Gebäuden anzunehmen, da bereits zehn Hauptgebäude leer stehen und 90 Nebengebäude untergenutzt sind.
Daher war es auch nicht verwunderlich, dass in der von den Teilnehmern durchgeführten Stärken-Schwächen-Analyse trotz einiger positiver Beispiele, ein dringender Bedarf zur Erneuerung des Dorfes besteht. Für Stadtbürgermeister Walter Mallmann und Ortsvorsteher Horst Vogt war es daher sehr erfreulich, dass in der Versammlung die Bereitschaft zur Mitarbeit an einer positiven Veränderung verlässlich zugesagt wurde.
Fast alle, die erschienen waren, werden sich jetzt in die begonnene Dorfmoderation mit ihren guten Ideen einbringen. Dazu wurden zwei Arbeitskreise gebildet, denen aber auch noch Interessierte beitreten können, die nicht an der Einwohnerversammlung teilgenommen haben. Zusätzlich wird die Meinung der Kinder und der Jugendlichen zur Zukunft ihres Dorfes erfragt.
Zum Thema „Ferienpark Werlau“ erklärte Stadtbürgermeister Walter Mallmann, dass bisher für rund Zweidrittel der erforderlichen Flächen die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer vorläge. Er geht davon aus, dass bis zum Jahresende die Entscheidung getroffen wird, ob das Projekt weiter verfolgt werden soll oder nicht.
Da der Ausbau der innerörtlichen Landesstraße nach dem vorliegenden Straßenbauprogramm des Landes Rheinland-Pfalz für vorerst wider Erwarten nicht berücksichtigt ist, sind nach Aussage des Stadtbürgermeisters umfangreiche Reparaturmaßnahmen unumgänglich. Ortsvorsteher Horst Vogt erklärte, dass für die auf dem Friedhof entfernten Bäume, die teilweise als Umsturz gefährdend eingestuft worden waren, alsbald ersetzt würden.







