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29. November 2008

Der Forstausschuss der Stadt St. Goar machte sich sachkundig

Revierleiter Hubertus Jacoby erklärte dem Forstausschuss der Stadt St. Goar an einer gefällten Buche beispielhaft die Qualität des Holzes.

Mit einem Jahresüberschuss von rund 20.000 Euro aus dem Forstetat kann die Stadt St. Goar in diesem Jahr rechnen. Mit dieser Meldung erfreute Revierleiter Hubertus Jacoby die Mitglieder des städtischen Forstausschusses bei deren jüngsten Sitzung. Das Ergebnis wurde erzielt, obwohl umfangreiche Waldwegebaumaßnahmen durchgeführt und der größte Teil des Stadtwaldes gekalkt wurde. Beides schlug ins Geld. Ein höherer Holzeinschlag habe wegen des enormen Windwurfs erfolgen müssen. Für das kommende Jahr wird ein Überschuss in der diesjährigen Höhe nicht erwartet, da umfangreiche Aufforstungen dort notwendig sind, wo der Windwurf in den vergangenen Monaten erhebliche Schäden angerichtet hat.

Bei der anschließenden Waldbegehung gab Forstamtsleiter Dr. Gerd Loskant (Boppard) einen detaillierten Überblick über die aktuelle Lage des Holzmarktes und Hubertus Jacoby erklärte an einer gefällten Buche beispielhaft die Qualität des Holzes. Für die Verantwortlichen der Stadt St. Goar, bei ihren Bemühungen die unterschiedlichen Interessen der Waldbesucher – wie Jogger, Walker und Spaziergänger – und der Jägerschaft in Einklang zu bringen, in dem man die Besucher durch entsprechende Markierungen auf den Hauptwegen hält, fand er lobende Worte.

Die erstmals bei der Waldbegehung anwesenden neuen Pächter des Biebernheimer Jagdreviers konnten sehr zur Freude von Ortsvorsteher Bernd Heckmann erste Erfolge bei ihren Bemühungen um die Reduzierung der inzwischen die Hausgärten heimsuchenden Wildschweine vermelden, da sie in kurzer Zeit davon bereits 20 Stück erlegt haben. Ortsvorsteher Horst Vogt zeigte sich mit der Bejagung der Schwarzkittel im Werlauer Revier sehr zufrieden. Den dortigen Jagdpächtern sei es gelungen, die Wildschäden in Grenzen zu halten.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann zeigte sich mit den Ergebnissen der in diesem Jahr erstmals ausgeübten Regiejagd im Eigenjagdbezirk der Stadt sehr zufrieden. Die Chemie unter den Beteiligten stimme und die erzielten Einnahmen seien gut. Bei dieser Gelegenheit nahmen die Ratsmitglieder bei einem gemütlichen Beisammensein, bei dem Revierleiter Hubertus Jacoby mit Gattin Ingrid für das leibliche Wohl sorgten, wieder die zuvor langjährig verpachtete städtische Jagdhütte in Besitz.