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Die neue Rheinpromenade in St. Goar wurde eröffnet

Stadtbürgermeister Walter Mallmann konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen, die sich so wie alle am Bau Beteiligten über das gelungene Werk freuten.

Das südliche Rheinufer von St. Goar wurde neu gestaltet und damit die Attraktivität des sagenumwobenen Ortes erhöht. Umweltministerin Margit Conrad eröffnete anlässlich eines Festaktes die neue Uferpromenade. Hier wurde die Schaffung von Retentionsraum für den Hochwasserfall mit einer Aufwertung der Fläche verbunden.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann konnte neben der Ministerin mit Thomas Auler MdL, SGD-Vizepräsidentin Monika Becker, Landrat Bertram Fleck und dem Präsidenten der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest Heinz-Josef Joeris zahlreiche weitere Ehrengäste begrüßen, die sich gemeinsam mit den Mitgliedern des St. Goarer Stadtrates und mit allen am Bau Beteiligten über das gelungene Werk freuten.

Umweltministerin Margit Conrad eröffnete die neue Uferpromenade.

„Einer der schönsten Abschnitte im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal hat mit der Neugestaltung deutlich gewonnen“, sagte Ministerin Conrad, „Anwohnerinnen und Anwohner werden davon ebenso profitieren wie Besucher von außerhalb. Das Rheinufer von St. Goar ist ein touristischer Anziehungspunkt ersten Ranges.“

Die Gestaltung des im Eigentum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes befindlichen Uferstreifens ist etwa 1500 Meter lang und 10 bis 15 Meter breit. Die angefallenen Baukosten betragen rund 1,8 Millionen Euro.

Das durchgehende Band des Leinpfades wird von verschiedenen Gestaltungselementen, wie Aufenthaltsbereiche oder kleine Plätze unterbrochen. Zwei Bäche münden im diesem Uferabschnitt in den Rhein, der Galgenbach und der Seelenbach. Beide Bachmündungen wurden geöffnet, weitgehend naturnah gestaltet und dabei in erheblichem Umfang ökologisch aufgewertet.

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt St. Goar v.r.n.l.: Landrat Bertram Fleck, SGD-Vizepräsidentin Monika Becker, Ministerin Margit Conrad und Stadtbürgermeister Walter Mallmann.

Die gesamte neu gestaltete Wiesenfläche zwischen Leinpfad und Mauer wird künftig von der Stadt St. Goar extensiv gepflegt, so dass sich eine standort-typische Vegetation entwickeln kann.

Durch die Baumaßnahme wurden rund 10.000 Kubikmeter Erdmassen bewegt und so zusätzlicher Retentionsraum im Überschwemmungsgebiet geschaffen. Die gewählten Materialien, die Art der Bepflanzung, die Anordnung von Mauern und Böschungen wurden daher so gewählt, dass sie dem Hochwasser möglichst geringe Angriffsflächen bieten und der Instandhaltungs- und Reinigungsaufwand im Anschluss an ein Hochwasser so gering wie möglich gehalten werden.

Die in der Anlage gewählten Materialien, die Art der Bepflanzung, die Anordnung von Mauern und Böschungen wurden so gewählt, dass sie dem Hochwasser möglichst geringe Angriffsflächen bieten.