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23. September 2008
Rhein in Flammen: Erneut einmalige pyrotechnische Gala
Die spannende Frage, ob Feuerwerk-Weltmeister Helmut Reuter mit seiner pyrotechnischen Aufführung auch in diesem Jahr beim Fest „Rhein in Flammen“ wieder zur Höchstform auflaufen würde, war nach einer Dreiviertelstunde zufriedenstellend beantwortet. Er setzte von den Burgen Rheinfels und Katz und zwei Feuerschiffen auf dem Rhein den Himmel des Tals der Loreley mit glanzvollen Varianten höchster Feuerwerkskunst in eine glanzvolle Zauberwelt mit sich ständig veränderten Lichteffekten.
Er riss seine begeisterten Zuschauer, die aus aller Welt an den Mittelrhein gereist waren, zu zahlreichen Beifallsstürmen hin. Sie waren teilweise schon Tage zuvor angereist und belebten dicht gedrängt bei Musik und Tanz die festlich hergerichteten Plätze und Gassen und ließen sich den Wein aus besten mittelrheinischen Lagen munden.
Mehr als sechzig beleuchtete Schiffe auf dem Strom, nahmen vor dem großen Spektakel zwischen den festlich geschmückten Ufern der beiden Schwesterstädte St. Goar und St. Goarshausen geordnet Aufstellung.
Selbst die am Abend aufsteigende Kühle konnte nicht verhindern, dass Touristinformationschefin Heike Denkel mit ihrem Team erneut in Rekordzahl alle georderten Themenweingläser, die als Eintrittskarte für das frohe Fest dienten, verkaufte. Wenn man von dem in der Nacht vor dem Fest stattgefundenen Vandalismus absieht, bei der in den Rheinanlagen insgesamt acht Parkbänke mutwillig zerstört wurden, gab es ansonsten keine negativen Vorkommnisse.
Bauhofleiter Jürgen Goedert hatte trotz hoher Sicherheitsauflagen gemeinsam mit dem Ordnungsdienst, der Feuerwehr und den Sanitätskräften das Ganze im Griff. Bereits in der Vorwoche war von der Stadt für eine eindeutige Parkordnung gesorgt worden, wenn sie auch den in letzter Minute vor Beginn des Feuerwerks mit dem Pkw ankommenden Gästen nicht gefiel.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann, der sich bei den am großen Erfolg Beteiligten herzlich bedankte und der mit Ehrengästen der Stadt die prachtvolle pyrotechnische Gala von der Burg Rheinfels aus erlebte, wird in Kürze gemeinsam mit seinem St. Goarshausener Kollegen Bernhard Roth zum jährlich nach dem Fest stattfindenden Erfahrungsaustausch einladen.