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13. September 2008

St. Goar: In den Ortsdurchfahrten wird zu schnell gefahren

© geralt/pixelio

Nach wie vor wird in den Ortsdurchfahrten der St. Goarer Stadtteile zu schnell gefahren. Das haben nach Auskunft von Stadtbürgermeister Walter Mallmann die in jüngster Vergangenheit von der Stadt durchgeführten präventiven Geschwindigkeitsmessungen ergeben, die sowohl offen als auch verdeckt durchgeführt wurden. Lediglich in St. Goar-Werlau hat sich die Lage auf der L 213 durch den Einbau des Kreisels an der Pfingstwiese merklich entspannt.

Zu schnell wird einmal auf der B 9 im Stadtteil St. Goar-An der Loreley und auf der K 100 in der Ortsdurchfahrt von St. Goar-Biebernheim von der Autobahn her kommend gefahren. Bei den umfangreichen Untersuchungen durch die Stadt konnte festgestellt werden, dass es in den Ferienmonaten auf der B 9 in Höhe der Loreley insgesamt zu einer erheblich moderateren Fahrweise als zuvor gekommen war und das jetzt „das Rasen“ wieder zugenommen hat. Der Stadtbürgermeister führt diese Tatsache darauf zurück, dass die im Sommer das Mittelrheintal besuchenden Gäste bei angepasster Fahrgeschwindigkeit auch vom Auto aus die schöne Landschaft genießen und dadurch die Geschwindigkeit der ansonsten zu schnell Fahrenden drosseln.

Außerdem konnte in St. Goar-Biebernheim festgestellt werden, dass sich die erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen ganz erheblich reduzierten, wenn Anwohner ihre Fahrzeuge auf der Straße abstellten. Beschwerden über verantwortungslose Raser gibt es auch von Bürgern des Stadtteils St. Goar-Gründelbach und selbst in der Ortsdurchfahrt von St. Goar-Fellen werde trotz des dortigen Kopfsteinpflasters als Straßenbelag, das als geschwindigkeitshemmend gilt, von Einzelnen ein zu schnelles Fahren registriert.

Walter Mallmann: „Mit unseren Messungen, die wir regelmäßig weiterführen, gehen wir den ganz offensichtlich berechtigten Bürgerbeschwerden sorgfältig nach und werden den zuständigen Behörden die Messergebnisse mit der Bitte um Abhilfe des Missstandes vorlegen.“