23. Dezember 2007
St. Goarer Marktplatzes soll städtebauliches Modellprojekt werden
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Unser Bild aus dem Stadtarchiv St. Goar zeigt den Marktplatz in St. Goar in den 1940er Jahren |
Im Rahmen der Stadtsanierung von St. Goar soll der gesamte Bereich am Hansen- und Marktplatz detailliert überplant werden, um diesen Raum städtebaulich aufzuwerten. Dieser heute noch weitestgehend ungeordnete Bereich soll als Mittelpunkt der Stadt ein städtebauliches Glanzstück werden. Auch die anschließende Rheinpromenade von St. Goar vermittelt derzeit aus funktioneller sowie ästhetischer Sicht dringenden Handlungsbedarf. Gleichzeitig gibt es Vorplanungen des Landesbetriebs Mobilität (LBM) zum Ausbau der Ortsdurchfahrt (B9), die in den Jahren 2009 und 2010 realisiert werden sollen.
Auf Anregung von Stadtbürgermeister Walter Mallmann hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz daher zu einem Gespräch eingeladen, bei dem geklärt werden soll, in wie weit die Planungen zu Gunsten eines umfassenden Gesamtkonzeptes aufeinander abgestimmt und ob eine Lösungsfindung innerhalb eines Wettbewerbsverfahrens für das Vorhaben gestaltet werden könnte. Im Rahmen der „Initiative Baukultur für das Welterbe Oberes Mittelrheintal“ – getragen durch das Ministerium der Finanzen, die SGD Nord, den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und die Landesarchitektenkammer – sind derzeit mehrere, vom Finanzministerium geförderte Wettbewerbsverfahren – auch in St. Goar – im Gange, deren Schwerpunkt bislang auf dem Wohnungsbau und gewerblichen Vorhaben lag.
Die Einbeziehung eines städtebaulichen Vorhabens, wie die Überplanung des Hansen- und Marktplatzes der Stadt St. Goar in ein solches Wettbewerbsverfahren ist nach Ansicht der „Projektgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal“ sinnvoll und notwendig, um eine nachhaltige und optimale Lösung für den zentralen Bereich St. Goars zu erreichen, die als Modellprojekt für eine Vielzahl ähnlich komplexer Problemstellungen im Mittelrheintal stehen könnte.






