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10. Dezember 2007

Das Gebäude des Puppen- und Bärenmuseums ist saniert


Zu Beginn des Jahres war das Deutsche Puppen- und Bärenmuseum in St. Goar wegen Nichteinhaltung der behördlich geforderten Brandschutzauflagen geschlossen worden. Presse, Funk und Fernsehen berichteten. Das Museum ist in einem stadteigenen Gebäude untergebracht und seit zwanzig Jahren für die Dauer von insgesamt dreißig Jahren zweckgebunden im Rahmen des Erbbaupachtrechts verpachtet. Die Unterhaltung des Gebäudes und die Einhaltung der jeweiligen behördlichen Auflagen obliegen dem Pächter. Die Kosten für die notwendige Sanierung war im Vorfeld auf 36.000 Euro geschätzt worden.

Da das Museum als eine wichtige touristische Attraktion am Mittelrhein angesehen wird, die Finanzierung der Maßnahme zu Jahresbeginn aber nicht sichergestellt war, bemühte sich Stadtbürgermeister Walter Mallmann im Rahmen eines „Runden Tisches“ darum, das Problem zu lösen. Das gelang dadurch, dass die Kosten der Maßnahme zu zwei Dritteln aus Mitteln der Stadtsanierung und zu einem Drittel anteilig durch einen neuen Erbbaupächter aufgebracht und städtisches Geld nicht verwandt wurde.

Die Maßnahme ist inzwischen abgerechnet und kostete rund 29.000 Euro, sodass das Deutsche Puppen- und Bärenmuseum in St. Goar künftig wieder den interessierten Besuchern offen stehen kann.