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20. Oktober 2007

Die Monorackbahn zum Eiserturm ist installiert

Im ersten Bauabschnitt zur Sanierung des so genannten Glockhauses (Eiserturm) wurde in den letzten Tagen die Monorackbahn installiert

Im ersten Bauabschnitt zur Sanierung des so genannten Glockhauses, im Volksmund aber nach dem früheren St. Goarer Dechanten heute als Eiserturm bezeichnet, wurde in den letzten Tagen die Monorackbahn installiert. Diese Einschienenbahn, die in der Regel in steilsten Weinbergen zur Erleichterung der Transportarbeiten dient, soll künftig die Baumaterialien für die geplante Denkmalerneuerung in das unwegsame Gelände gegenüber dem St. Goarer Bahnhof befördern.

In Kürze wird der historische Turm eingerüstet, um den Denkmalpflegern die Möglichkeit zu eröffnen, den Umfang und damit auch die zu erwartenden Kosten der geplanten Maßnahme zu ermitteln. Dazu erklärte Stadtbürgermeister Walter Mallmann: „Die Installierung der Monorackbahn ist das Startsignal für ein mehrjähriges Sanierungsprogramm, an dessen Ende der Turm und die zurzeit noch im Dickicht verborgene Escarpierung mit ihren historischen Türmen und Kasematten restauriert sein wird.“

Werlauer Wanderdamen hatten auf der Einschienenbahn, die in der Regel in steilsten Weinbergen zur Erleichterung der Transportarbeiten dient, eine Sitzprobe genommen

Die Monorackbahn wird aber auch für den geplanten Ausbau des „Kurzen Pfades“ als dem wichtigsten Teil des Rheinburgenweges von der Stadt St. Goar bis auf die Rheinhöhe benötigt. Mallmann: „Mit den genannten Maßnahmen werden wir einen wunderbaren und bisher noch im Dornröschenschlaf befindlichen Teil des UNESCO-Welterbes wieder sicht- und erlebbar machen.“