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15. Oktober 2007

Der Landgräfin Anna Elisabeth-Weg wurde eröffnet

Landrat Bertram Fleck, DJH-Vorsitzender Jacob Geditz, VG-Bürgermeister Thomas Bungert, Dr. Werner Langen MdEP und Stadtbürgermeister Walter Mallmann eröffnen offiziell den Landgräfin Anna Elisabeth -Weg

Nachdem das letzte Hinweisschild aufgestellt war, konnte der über den Bismarckweg entlang der Jugendherberge zur Burg Rheinfels führende Landgräfin Anna Elisabeth-Weg jetzt im Rahmen einer Feierstunde offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Mit ihm schließt sich jetzt ein umfangreiches Wanderwegenetz mit mehreren so genannten Themenpfaden, die bereits im Laufe der letzten vier Jahre angelegt worden waren. Der neue Weg verbindet den als Via Sancti Goaris benannten Stadtrundgang mit dem auf der Burg angelegten Rheinfelspfad, der außerdem auch vom Gründelbachtal aus über den Hansenweg erreicht werden kann. Aus einem ungeordneten Dickicht entstand wieder ein prachtvoller Landschaftsgarten.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann nannte die in diesem Zusammenhang zusätzlich durchgeführten Maßnahmen, wie die Neuanlage des Weinberges, die Restaurierung und Neugestaltung des Alexanderplatzes und des Tusculums als einen wichtigen Teil der vielfältigen städtischen Aktivitäten zur Förderung des sanften Tourismus. Mallmann: „Unsere Stadt hat diesen Teil seines ehemals wunderschönen Gesichtes wieder erhalten.“

Ohne Europa und dessen Förderprogramm Leader-Plus, das erklärte der Stadtbürgermeister, hätte die Gesamtmaßnahme der Renaturierung des Schlossberges nicht gestartet werden können. Er bedankte sich stellvertretend dafür bei dem deutschen EVP-Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament, Dr. Werner Langen, der als Gastgeschenk eine Europafahne überreichte. Um aber die Gesamtsumme für die zahlreichen Maßnahmen aufbringen zu können, die sich auf rund 500.000 Euro belaufen, hatte sich außerdem das Land Rheinland-Pfalz aus unterschiedlichen Fördertöpfen und der Rhein-Hunsrück-Kreis finanziell beteiligt.

Landrat Bertram Fleck, VG-Bürgermeister Thomas Bungert, und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Jugendherbergswerks Rheinland-Pfalz/Saarland, Jacob Geditz – alle in unterschiedlicher Weise am Gelingen des vielfältigen Projektes beteiligt – lobten den in der St. Goarer Stadtpolitik herrschenden Ideenreichtum und deren Ziel orientierte Umsetzungen. Besonderes Lob erhielten der Landesdenkmalpfleger Dr. Günter Stanzl und der Dipl.-Biologe Thomas Merz, die das Gesamtwerk maßgeblich konzipiert haben. In den nächsten Tagen, das erklärte Mittelrhein-Weinbaupräsident Gerhard Lambrich, der den Schlossberg wieder mit Reben bestockt hat, kann mit einer reichen Ernte des dort wachsenden Vinum Sancti Goaris gerechnet werden.