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08. Oktober 2007

Der Weinkonvent besuchte den Geburtsort des Stadtheiligen

Im Schlossgarten von Saint Goard ist eine Statue des Hl. Goar aus dem 12. Jahrhundert zu besichtigen

In Ardin wurden die Gäste von Bürgermeister Georges Castiel (Dritter von links) und den Mitgliedern des dortigen Gemeinderates im Rathaus empfangen, wo Wendelin Hoffmann (Dritter von rechts) und Walter Mallmann (vierter von links) die Gastgeschenke des Konvents und der Stadt übergaben
























Rund eintausend Kilometer von St. Goar entfernt liegt im südwestlichen Frankreich zwischen Poitier und Bordeaux das kleine, landwirtschaftlich geprägte Dorf namens Ardin, das 1.200 Einwohner zählt. Hier wurde vor fast 1.500 Jahren der Hl. Goar geboren und diesen Ort suchte eine 36-köpfige Delegation des gleichnamigen Weinkonvents aus St. Goar unter der Leitung ihres Präsidenten Wendelin Hoffmann und unter Beteiligung von Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Stadtbeigeordneter Marika Beuter und der städtischen Partnerschaftsbeauftragten Ursula Krick auf.

Unser Bild zeigt das Chateau Saint Goard, dem Ort an dem der Heilige vor fast 1.500 Jahren das Licht der Welt erblickte

In Ardin wurden die Gäste vom Mittelrhein mit großer Herzlichkeit von Bürgermeister Georges Castiel und den Mitgliedern des dortigen Gemeinderates im Rathaus empfangen, wo Hoffmann und Mallmann die Gastgeschenke des Konvents und der Stadt übergaben. Großzügigerweise empfing auch die Familie Barrault, Eigentümer des in der Gemarkung von Ardin gelegenen Chateau Saint Goard, dem Ort an dem der Heilige im 6. Jahrhundert das Licht der Welt erblickte, ihre deutschen Gäste und enthüllten mit ihnen an der Schlossmauer eine Edelstahltafel, die auf den historischen Besuch aus St. Goar Bezug nimmt.

Bei einem gemütlichen Beisammensein am Bürgerhaus von Ardin wurden beiderseits Überlegungen einer künftigen Partnerschaft angestellt

An der Schlossmauer von Saint Goard wurde eine Edelstahltafel enthüllt, die auf den historischen Besuch aus St. Goar Bezug nimmt



















Am anschließenden gemütlichen Beisammensein am Bürgerhaus von Ardin, bei dem die Gastgeber die hervorragenden Erzeugnisse ihrer Landwirtschaft anboten und beiderseits Überlegungen einer künftigen Partnerschaft angestellt wurden, nahm die örtliche Presse regen Anteil. Die Gemeinde pflegt bisher noch keine Partnerschaft zu einer deutschen Gemeinde. Stadtbürgermeister Walter Mallmann lud seinen Kollegen Georges Castiel zu einem alsbaldigen Besuch nach St. Goar ein.

Die von Adolf Meinung und Reinhard Franz hervorragend organisierte Reise führte außer an die Geburtsstätte des Stadtheiligen auch zu den wichtigsten Weinanbaugebieten unseres westlichen Nachbarlandes.