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16. Juni 2007

Der Stadtrat beschließt den Rahmenplan zur Stadtsanierung

Rund 4 Millionen Euro sollen nach dem einmütigen Willen des Stadtrates in den nächsten zehn Jahren für eine Reihe von Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung in St. Goar investiert werden. Für Stadtbürgermeister Walter Mallmann hat diese Entscheidung eine historische Dimension.

Mit einer Reihe von so genannten Ordnungsmaßnahmen soll dem mehr und mehr werdenden Leerstand von Gebäuden in der Kernstadt entgegen gewirkt werden. Dazu soll für einen Wohnblock zwischen der Heerstraße und der Oberstraße ein landesweiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden, der exemplarisch zeigen soll, wie in einer mittelrheinischen Altstadt mit moderner Architektur ein freundliches Umfeld geschaffen werden kann.

Einen weiteren Schwerpunkt der geplanten Sanierung bildet der gesamte Bereich um den Bahnhof und das frühere Postgebäude. Dort finden zurzeit Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und potenziellen Investoren statt. Das gesamte Ensemble des Marktplatzes und des im Anschluss zum Rhein gelegenen Hansenplatzes soll im Rahmen einer Detailplanung neu gestaltet werden.

Da durch das Land Rheinland-Pfalz zeitgleich zu den städtischen Bemühungen die Ortsdurchfahrt der B 9 ausgebaut werden soll, schließen sich weitere Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise ein Kreisel im Bereich von Rheinfelshalle und Rathaus sowie die Parkplatzerweiterungen am Hafen und unterhalb des Feuerwehrgerätehauses an.

Gerhard Rolinger erklärte, dass mit dem zukunftsweisenden Beschluss eine seit Jahrzehnten bestehende Forderung der städtischen CDU verwirklicht werde und bedankte sich bei Stadtbürgermeister Walter Mallmann für dessen unermüdlichen Einsatz zur Realisierung des Projektes. Bernd Heckmann (SPD) signalisierte für seine Fraktion ebenfalls eine grundsätzliche Zustimmung.