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08. Juni 2007

Superintendent Dr. Markus Dröge visitiert St. Goar und Oberwesel

Unser Bild zeigt von v.l.n.r.: Bürgermeister Thomas Bungert, Superintendent Dr. Markus Dröge,
Pfarrer Wolfgang Krammes und Stadtbürgermeister Walter Mallmann

Im Rahmen der in der Kirchengemeinde St. Goar stattfindenden Visitation durch den Superintendenten des Kirchenkreises Koblenz, Dr. Markus Dröge, und den Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes besuchte Dr. Dröge auch die Einrichtungen der Region. So fanden Gespräche mit der Geschäftsführung der Loreley-Kliniken statt, um den Stand der Arbeit zu bestimmen und mit der Klinikleitung das weitere Engagement der Kirche zu besprechen. Dr. Pszcolla wies darauf hin, dass es etwas Besonderes sei, wenn sich zwei Seelsorger in das neue Konzept einer ganzheitlichen Betreuung der Patienten einfügten und dankte Pfr. Dr. Offerhaus und Pfr. Krammes für diese Bereitschaft. Neben dem Wirbelsäulenzentrum in St. Goar werde aber auch das Seniorenzentrum in Oberwesel seelsorgerlich betreut. Gedankt wurde auch dem Besuchsdienstkreis, der nicht nur die Patienten begleite, sondern auch hervorragende gottesdienstliche Angebote vorbereite, die in beiden Häusern gerne angenommen würden.

Eine weitere Station führte den Superintendenten zu Gesprächen mit Verbandsbürgermeister Bungert und Stadtbürgermeister Mallmann. Es standen Informationen über die wirtschaftliche und touristische Entwicklung im Vordergrund: „Die richtigen Weichen zu stellen und trotz leerer Haushaltskassen etwas zu bewegen, sei die Kunst der Stunde“, so Mallmann. Dies gelinge aber nur, wenn man auf breiter Basis Menschen gewinnen könne, die Ideen einbringen und sich ehrenamtlich einsetzen. Hierbei sei das offene und konstruktive Miteinander von Stadt, Vereinen und Kirche hervorragend. Als Beispiel nannte Pfr. Krammes das Engagement des Musikvereins St. Goar, der, da er an dem Konzert des Lions-Clubs für Waisenkinder in Rumänien nicht teilnehmen konnte, 350 Euro für die gute Sache spendete.

„Die Stiftskirche habe sich zu einem geistlichen Zentrum am Mittelrhein entwickelt“, betonte Bürgermeister Bungert. Das Engagement der Kirche für das Welterbe werde wahrgenommen und auch in bestehende Strukturen eingebunden. Pfarrer Krammes ergänzte, dass die Kirche diesen Prozess gerne begleite und die Überzeugung habe, dass eine „Kirche der Freiheit“ nicht denkbar ist ohne die Einbeziehung von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft.
Als Zeichen, dass das Miteinander im Tal durchaus Früchte trägt, überreichte Pfr. Krammes an Bürgermeister Bungert einen Scheck über 1600 Euro, die der Lions-Club für die Ausstattung von Schulen in der Partnerstadt Tervete gesammelt hat.

Superintendent Dr. Dröge zeigte sich beeindruckt von dem vielfältigen Engagement und bedankte sich für die herzliche Aufnahme und die konstruktiven Gespräche in St. Goar.