23. April 2007
Fellen und Werlau: Hand in Hand bei der Umweltaktion im Heimbachtal
Wie romantisch das zwischen St. Goar-Fellen und St. Goar-Werlau gelegene Heimbachtal ist, das konnten am vergangenen Wochenende eine große Zahl von Helfern feststellen, die das Bachbett im Rahmen einer Umweltaktion von Totholz und Wohlstandsmüll säuberten.
Abseits des dortigen romantischen Wanderweges und entlang des Bachlaufs arbeiteten sich die aktiven Fellener von unten bergauf und die Werlauer Feuerwehrleute mit ihrem Nachwuchs von oben bergab. Hierbei wurden große Mengen an Totholz aus dem Bachbett entfernt und die Werlauer Jungfeuerwehr reinigte zusätzlich die Uferböschungen von widerrechtlich entsorgtem Müll.
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Mit dieser Bachsäuberung soll vermieden werden, dass weiterhin Totholz bei starken Regenfällen zu Tal gespült wird, den vor der Bebauung von Fellen befindlichen Einlass verstopft und der von der dortigen Kanalisation nicht mehr aufnehmbare Abraum – wie in jüngster Vergangenheit mehrfach geschehen – in die Höfe und auf die Gehwege geschwemmt wird.
Ortsvorsteher Michael Hubrath hofft, dass mit dem Ergebnis dieser Aktion und dem von der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel in den nächsten Wochen vorgesehenen Einbau einer Treibholzsperre künftige Überschwemmungen nach Möglichkeit vermieden werden.
Wegen der großen Zahl freiwilliger Helfer aus Werlau und Fellen war es möglich, die Aktion schon kurz nach Mittag zu beenden. Bei einem von der Altersabteilung des örtlichen Gesangvereins gestalteten gemütlichen Beisammensein, bedankte sich Ortsvorsteher Michael Hubrath bei allen Aktiven, besonders bei den Helfern aus Werlau für die vorbildliche Nachbarschaftshilfe.







