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09. Februar 2007

Die Stadt St. Goar bemüht sich um europäisches Geld

Die Renaturierung und Freistellung der gegenüber dem Bahnhof befindlichen Felsschlucht und dem Lohbach-Wasserfall mit gleichzeitigem Ausbau
des zum Stadtteil Biebernheim führenden so genannten „Kurzen Pfades“ genießt bei künftigen EU-Vorhaben höchste Priorität.

Wenn im kommenden Jahr das nächste Förderprogramm der Europäischen Union aufgelegt wird, dann möchte die Stadt St. Goar wieder davon profitieren, so wie es bereits beim inzwischen abgeschlossenen Leader-Plus-Programm mit der Renaturierung des Schlossberges geschehen ist. Planreife Ideen, um erneut in der europäischen Förderkulisse zu kommen, hat die Stadt genügend in der Schublade.

Die Renaturierung und Freistellung der gegenüber dem Bahnhof befindlichen Felsschlucht und dem Lohbach-Wasserfall mit gleichzeitigem Ausbau des zum Stadtteil Biebernheim führenden so genannten „Kurzen Pfades“ genießt bei künftigen Vorhaben höchste Priorität. Die Maßnahme hat bereits die uneingeschränkte Zustimmung des Stadtrats erhalten. In den St. Goarer Kreisblättern des Jahres 1912 ist schon nachzulesen, dass der damalige Biebernheimer Pfarrer vorgeschlagen hat „die Lohbachschlucht mit ihrem Wasserfall zu einer Sehenswürdigkeit von St. Goar zu gestalten.“

In den nächsten Tagen wir vorsorglich erster Strauch- und Baumschnitt unterhalb des so genannten Eiserturms vorgenommen, der eine kurzzeitige Sperrung des Pfades vom 16. bis zum 22. Februar 2007 mit sich bringt. Während dieser Zeit wird auch die Beleuchtung ausgeschaltet Die Bevölkerung wird Verständnis gebeten.