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19. September 2004

Rhein in Flammen 2004 im Tal der Loreley war ein gelungenes Fest

Wer nach den letztjährigen Feuerwerksspektakeln beim traditionellen Fest „Rhein in Flammen im Tal der Loreley“ geglaubt hatte, dass diese in Art, Vielfalt und Überraschungen nicht mehr zu überbieten seien, den belehrte der zweimalige Weltmeister der Feuerwerker, Helmut Reuter, am vergangenen Samstag eines Besseren. Der versierte Pyrotechniker aus der Eifel zauberte eine gigantische fünfzigminütige Lichtshow aus bunten Sternen, Ringen und Blitzen an den Himmel zwischen die Burgen und über den Rhein, die es in dieser Art noch nicht gegeben hat. Die geschätzten 100 000 Besucher der Megaveranstaltung ließen sich zu spontanen Begeisterungsstürmen hinreißen.

Der Donnerhall der vom Feuerschiff und von der Hafenmole gezündeten Böller prallte mächtig von den Berghängen zurück. „Gleich fällt die Loreley vom Sockel“, sorgte sich eine begeisterte Besucherin, die auf Einladung der beiden Stadtbürgermeister Bernhard Roth (St. Goarshausen) und Walter Mallmann (St. Goar) gemeinsam mit französischen Partnern, Weinmajestäten, Vorständen, Beigeordneten, Offizieren und Freunden als Ehrengäste auf dem Fahrgastschiff „Felix“ das feurige Geschehen erlebte.

Rund zweihundert Reisebusse wurden allein in St. Goar gezählt und die bereits am Samstagnachmittag waren im Tal alle Parkplätze randvoll besetzt und auch in den Wohnstraßen der Höhenorte Biebernheim und Werlau war kein Stellplatz mehr zu haben. Nicht anders verhielt es sich auf der rechten Rheinseite. Die Campingplätze waren bis auf den letzten Quadratmeter belegt und in den Feld- und Wingertswegen beiderseits des Stroms hatten sich zahlreiche Besucher rechtzeitig zur fröhlichen Party eingefunden. Auf den Festplätzen der beiden Schwesterstädte spielte die Musik und es herrschte allenthalben frohes Treiben. Stände, Küchen und Keller waren voll ausgelastet. Fazit: „Rhein in Flammen 2004 im Tal der Loreley“ war ein gelungenes Fest.