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01. Februar 2004

Der neue St. Goarer Rote schmeckt hervorragend

Wohl selten ist in St. Goar ein neuer Weinjahrgang mit größerer Spannung erwartet worden. Der Sommer war heiß, die Lesebedingungen für die Winzer außerordentlich gut und es wurde der erste St. Goarer Rotwein seit Menschengedenken erwartet.

Die historische Premiere fand am vergangenen Freitag im Hotel zur Post statt: Der neue St. Goarer Rotwein stand zur Verkostung an und die Weinschwestern und Weinbrüder vom Weinkonvent zum Heiligen Goar, die sich zu diesem historischen Ereignise trafen, waren voll des Lobes über das von den Hängen des Gründelbachtals erzeugte edle Produkt.

Mit einem Dornfelder der Großlage St. Goarer Burg Rheinfels wartete Gerhard Lambrich auf und Peter Schneider lieferte einen Spätburgunder aus der Einzellage „Ameisenberg“. Aber auch der neue St. Goarer Weiße des Jahrgangs 2003 – von Josef Philipps und seinen beiden genannten Kollegen geerntet – kam gut an. Inzwischen gibt es weitere hoffnungsvolle Anzeichen dafür, dass es mit dem St. Goarer Weinanbau weiter aufwärts geht.