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14. Januar 2004

Die Finanzlage der Stadt St. Goar hat sich erneut verbessert

Das neue Jahr fängt für die Stadt St. Goar nach Aussage ihres Bürgermeisters Walter Mallmann gut an. Nachdem im Dezember des letzten Jahres nach der Aufstellung des Etats für 2004 noch eine zusätzliche Gewerbesteuerzahlung von 171.000 Euro einging, folgte jetzt eine neue „frohe Botschaft“, die weitere bisher nicht eingeplante 263.000 Euro avisiert. In den vergangenen Jahren war St. Goar zum Jahresende mehrfach von Gewerbesteuererstattungen heimgesucht worden, die es dann in der Folge im Etat zu kompensieren galt.

So gut die aktuelle Nachricht auch sei, erklärte Walter Mallmann, zur Euphorie bestehe kein Anlass, da nach Abzug der verschiedenen Umlagen (Gewerbesteuer-, Kreis- und Verbandsgemeindeumlage) voraussichtlich am Ende nur rund 100.000 Euro im Stadtsäckel verblieben. Da die genannten Umlagen den städtischen Haushalt nicht sofort, sondern verteilt auf mehrere Jahre belasteten, gebe es allerdings jetzt für den städtischen Haushalt „weitere Luft“. Der Kreditbedarf für den in diesem Jahr geplanten Umbau der Grundschule verringere sich „durch den warmen Regen“ erheblich und dieser führe zu einer weiteren Senkung der bisher erwarteten Zinsbelastung.

Im Hinblick auf künftige unabwendbare Aufgaben der Stadt (Umbau der Rheinfelshalle und Ausbau innerörtlicher Straßen) sind die Neuigkeiten zu Jahresbeginn für den Stadtbürgermeister, wie er erklärte, ein hoffnungsvoller Start für kommunale Investitionen in der nächsten Zeit.