20. Dezember 2005
Wilhelm Kuhn Bilder kehren zurück nach Biebernheim
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Das umfangreiche hinterlassene Werk des Malers wurde zur Besichtigung in der Aula der Stiftung Bethesda St.Martin in Boppard ausgestellt. |
Den Stein ins Rollen brachten Ingo Lips, Redakteur bei der Rhein-Hunsrück-Zeitung, welcher die verloren geglaubten Bilder ausfindig machte und Biebernheims Ortsvorsteher Bernd Heckmann, der die Idee sofort begeistert unterstützte und die Kontakte zur Diakonie aufnahm. Offen, direkt und unkompliziert verliefen die Verhandlungen zwischen Diakonie, der Stadt St. Goar durch Bürgermeister Mallmann und dem Biebernheimer Ortsvorsteher.
Die Bilder wurden nun im Rahmen einer Schenkung der Diakonie an unsere Gemeinde zurück übertragen.
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Heiner Krückels von der Diakonie (links) und Biebernheims Ortsvorsteher Bernd Heckmann sichteten das umfangreiche Werk. |
Biebernheims Ortsvorsteher, welcher die Bilder zusammen mit Herrn Krückels und dem Leiter der Stiftung Bethesda St. Martin, Herrn Bleith, dieser Tage in Boppard in Augenschein nahm: „Ich bin überwältigt von der großen Zahl der Bilder und finde es spannend auch einmal die andere Seite des Wilhem Kuhn zu entdecken, den viele nur als Dorfmaler kennen.“
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Bisher nicht herauszufinden war, welches Kind vor dem Hintergrund des Gründelbachtals und der Burg Rheinfels dem Maler als Modell diente. |
So befinden sich neben einer Vielzahl von Stillleben, Blumenmotiven und Landschaftsidyllen auch eine Reihe von Werken, die man dem Maler so eigentlich nicht zugetraut hätte: Die Golden Gate Bridge von San Franzisko, der Kölner Dom oder auch ein Cowboy vor den Rocky Mountains. Biebernheims Ortsvorsteher hat deshalb geplant, im Frühjahr 2006 so viele Bilder als möglich, in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eventuell in Biebernheims alter Schule, welche in der Zukunft als Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden soll. Dort soll dann auch ein Teil der Kuhn Bilder dauerhaft untergebracht und für die Öffentlichkeit zugänglich erhalten werden.
Die Bilder wurden bereits durch den städtischen Bauhof von Boppard nach St. Goar gebracht und lagern nun in einem trockenen und hochwassersicheren Raum in der St. Goarer Grundschule.








