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11. September 2005

Bilderbuchwetter bei der diesjährigen Quetschekerb

Jede Menge los war wieder beim Umzug an der diesjährigen Kerb als der Quetschehannes unter Begleitung des St.Goarer Musikvereins und der Bevölkerung durch das Dorf zogen.

So ein super Wetter hatten die Biebernheimer an „ihrer Quetschekerb“ schon lange nicht mehr. Es war daher auch kein Wunder, dass das Festzelt, der Umzug am Sonntag und natürlich auch der Frühschoppen am Kerwemontag außerordentlich gut besucht waren.
Sogar der Südwestfunk aus Mainz war freitags in Biebernheim zu Gast und wollte so manches über den Ursprung der Quetschekerb und natürlich auch über die Entstehung des Quetschehannes wissen. Einen sehr schönen Kurzbeitrag gab es dann am Samstagabend in der Landesschau zu sehen.



Nach dem ersten Kerwemarch um Mitternacht war es dann wieder so weit: Von dem neu inthronisierten Kerwepräsidenten Johannes Hilgert hallte es vor der versammelten Jugend durch das Festzelt: „Wem is die Kerb….“

Auch die kleinsten unseres Dorfes hat schon das Kerbefieber gepackt!

Sonntags um 15.00 Uhr wurde dann der Quetschehannes beim Präsidenten abgeholt. Das ganze Dorf und viele Gäste begleiteten den Umzug unter musikalischer Begleitung des St. Goarer Musikvereins durch das Dorf. Zuvor hatte wieder eine Vielzahl von „Neugierigen“ das durch Ortsvorsteher Bernd Heckmann geöffnete Kerwemuseum besucht und in der ein oder anderen alten „Kerwebiewel“ geschmökert. Montags um 10.00 Uhr ging es dann zum Frühschoppen auf den Wackenberg.

Verbandsbürgermeister Thomas Bungert war erstmals dort zu Gast und staunte nicht schlecht als er sah, wie sich die einzelnen Grüppchen mit Bierfass und Strohballen zum Frühschoppen niedergelassen hatten.

Verbandsbürgermeister Thomas Bungert - ein Neuling auf dem Frühschoppen - auf dem Wackenberg bei der traditionellen Taufe

Bei dem Besuch der Hannesjugend dauerte es auch gar nicht lange, bis er sich einem Biebernheimer Brauch freiwillig ergab: Alle erstmaligen Besucher müssen zur Taufe unter ein Bierfass und reichlich trinken. Und ebenso ist es Brauch, den oder die Getauften mit Stroh auszustopfen. Natürlich wurden beide Rituale bei unserem Verbandsbürgermeister besonders ausgiebig zelebriert.

Alles in allem war es wieder eine schöne Quetschkerb, welche jedoch leider von dem Tod von Dieter Heinen –einer der beiden ausrichtenden Kerwewirte- überschattet wurde.