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20. August 2005
Rudolf Schock sang einstmals von den schönen Mädchen aus St. Goar
Als die Stimme von Rudolf Schock vom Tonband mit dem Lied von der Stadt St. Goar erklang, in dem er deren schöne Mädchen und deren köstlichen Wein besang, da erreichte die ohnehin gute Stimmung beim jüngsten Treffen des Seniorenkreis „St. Goarer Geschichte(n)“ im Rathaus ihren Höhepunkt.
Zuvor hatte Hugo Kirschhoch in einer kurzweiligen Erzählung das Ergebnis der gemeinsamen Recherchen zum Thema „Rhein in Flammen“ vorgetragen. Jetzt werden zu diesem Thema noch weitere alte Fotos, Prospekte und Plakate gesucht. Danach wird das Ganze zu einem Büchlein zur neu aufgelegten Reihe „St. Goarer Geschichte(n)“ zusammengetragen und in Druck gehen. Im November wird die von Stadtbürgermeister Walter Mallmann dazu herausgegebene erste Broschüre im Buchhandel erscheinen, in der das Geschehen in den letzten Kriegswochen des Jahres 1945 in der Stadt St. Goar beschrieben ist. Außerdem ist noch vor Weihnachten die Herausgabe des St. Goarer Lieder- und Gedichtbandes vorgesehen.
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Karl Josef Perscheid und Franz-Josef Schwarz lieferten ihre Hausaufgaben zur Geschichte der ehemaligen Hotels „Zur Rose“ und „Schneider“ ab. Das ist aber noch nicht alles. Doris Spormann wird die Geschichte der alten Dechanei und Hugo Kirschhoch die der St. Goarer Casinogesellschaft aufarbeiten. Dorothea Krick kümmert sich um den früher in der Heerstraße befindlichen „Alten Löwen“ und Walter Mallmann bereitet die Chronologie der Elektrizitätsversorgung in der Rheinfelsstadt unter der Überschrift „Es werde Licht“ vor. Die St. Goarer Heimatforscher ließen sich bei ihrer Arbeit von dem anwesenden Kamerateam des Südwestrundfunks nicht stören, als dieses dort für die Sendung „Hierzuland“ seine Szenen drehte.