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27. Juli 2005

St. Goar und Oberwesel in der Tourismuswerbung vereint

„Wer uns heute noch fälschlicherweise eine destruktive Rivalität zwischen unseren beiden Städten einreden möchte, die es sicher früher einmal gegeben hat, den werden wir mit unserem gemeinsamen touristischen Werbeauftritt eines Besseren belehren.“ So lautet die einvernehmliche Aussage der beiden Stadtbürgermeister Walter Mallmann (St. Goar) und Manfred Zeuner (Oberwesel), nachdem sich deren zuständige städtische Gremien einstimmig auf gemeinsame Werbemittel in Sachen „Fremdenverkehr“ für die kommenden Jahre verständigt haben. Beispielsweise ergänzten sich Rheinfels und Schönburg und auch die Liebfrauen- und die Stiftskirche als Leuchttürme mittelrheinischer Kultur, so die beiden Stadtbürgermeister, die sich weitere sorgfältig abgestimmte Maßnahmen zwischen den beiden Städten gut vorstellen können.

Dazu hat Bürgermeister Thomas Bungert auch die übrigen Ortsbürgermeister seiner Verbandsgemeinde mit ins Boot genommen, um eine Tourismuswerbung der beiden Städte mit den Rheinhöhengemeinden aus einem Guss herzustellen. Die touristischen Attraktivitäten, wie beispielsweise der Aussichtsturm auf dem Spitzen Stein, der gegenüber der Loreley gelegene Aussichtspunkt Maria Ruh und das neu gestaltete Wanderwegenetz runden ein Angebot des sanften Tourismus ab, da sind sich die Verantwortlichen einig, das sich sehen lassen kann. Und das, so erklären sie, sei ja bei weitem nicht alles, was an einmaligen mittelrheinischen Sehenswürdigkeiten im Zentrum des Welterbetals anzubieten sei.