24. Juni 2005
125 Jahre „Rhein in Flammen“ in St. Goar
Die Recherchen der St. Goarer Senioren um die oftmalige Illumination des Mittelrheintals und den beiden Schwesterstädten St. Goar und St. Goarshausen fügen sich Mosaik artig zu einem hoch interessanten Gesamtbild „Rhein in Flammen“ zusammen. Die Premiere des inzwischen als Fremdenverkehrsattraktion oftmals durchgeführten Feuerwerkspektakels zwischen den Burgen Rheinfels und Katz hat danach im Jahr 1880 stattgefunden, als der damalige Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen die beiden Städte besuchte.
Das veranlasst Stadtbürgermeister Walter Mallmann in diesem Jahr auf „125 Jahre Rhein in Flammen in St. Goar und St. Goarshausen“ werbewirksam hinzuweisen: „Das historische Geschehen werden wir natürlich nutzen“. Auch vor achtzig Jahren, dass haben die eifrigen örtlichen Heimatforscher ermittelt, „brannte der Rhein“, als der tausendste Geburtstag der Rheinlande im Jahr 1925 festlich begangen wurde. Außerdem gibt es zu diesem Thema zahlreiche Geschichten und Anekdoten die zurzeit sorgfältig zusammengetragen werden, um später in einer kleine Schrift veröffentlicht zu werden.
Bei ihrem nächsten Treffen am Montag, dem 4. Juli 2005, 15.00 Uhr, werden die Senioren im Rathaus ihre Forschungen über St. Goarer Häuser aus alter Zeit weiterführen. Dann geht es beispielsweise um die nicht mehr bestehenden Hotels „Schneider, Volkshalle, Rose, Gute Quelle und Ulmenhof“. Die mit dem Stadtbürgermeister das Moderatorenteam bildenden städtischen Beigeordneten Hugo Kirschhoch, Marika Beuter und Ingo Rabe können sich zurzeit über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen.






