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09. Mai 2005

Die St. Goarer Lotsentradition wird hoch gehalten

Im kleinen Museum an der früheren Wahrschauerstation am St.Goarer Bankeck ist vieles über die alte Wahrschauer- und Lotsentradition am Mittelrhein zu erfahren.

Hunderte freiwilliger und unbezahlter Arbeitsstunden leisten die Mitglieder des Fördervereins Wahrschauer- und Lotsenmuseum St. Goar in ihrem kleinen Museum an der früheren Wahrschauerstation am Bankeck. Dort erklären sie in dem liebevoll mit zahlreichen einschlägigen Exponaten hergerichteten Häuschen in den Sommermonaten wöchentlich an zwei Tagen den interessierten Besuchern die alte Wahrschauer- und Lotsentradition am Mittelrhein.Das wollen die teilweise in die Jahre gekommenen früheren Lotsen, und Rheinschiffer, so lange es ihnen möglich ist, das war auf der vom stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Norbert Beuter geleiteten Jahresversammlung im Hotel „Zur Post“ zu erfahren, auch zukünftig so halten.

Wichtiger Punkt im Rechenschaftsbericht des Vorstands war die im vergangenen Jahr in der Rheinfelshalle durchgeführte Ausstellung „Die Schifffahrt des oberen Mittelrheintals im Wandel der Zeit”, die über 1.000 Besucher zählte. Schatzmeisterin Hildegard Mallmann konnte über einen soliden Kassenbestand berichten und Kassenprüfer Gerhard Rolinger bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Daher war es nicht verwunderlich, dass dem Vorstand und vor allem dem Vorsitzenden Kurt Hubrath für deren unermüdliche Tätigkeit gedankt und die Entlastung erteilt wurde.Im kommenden Jahr möchte der Verein gemeinsam mit der Stadt erneut zu einem noch zu bestimmenden Thema im Rahmen der St. Goarer Lotsen- und Rheinschifffahrtsgeschichte aktiv werden. Stadtbürgermeister Walter Mallmann bedankte sich im Namen der Bürgerschaft für die in vorbildlicher Weise im Ehrenamt geleistete Arbeit und bat um Unterstützung bei der begonnenen Aufarbeitung der jüngeren Stadtgeschichte. Dazu wurden aus der Versammlung spontan mehrere Arbeitsaufträge übernommen.