20. April 2005
Die Stadt St. Goar plant mehrere große Projekte
Die Stadt St. Goar sitzt in den Startlöchern zur Umsetzung wichtiger kommunaler Maßnahmen und wartet auf die entsprechenden Bewilligungen und Förderzusagen vom Land. Das war der so genannte „rote Faden“, der sich durch die gesamten Beratungen des Stadtrates in seiner letzten Sitzung zog.
Für die CDU-Fraktion listete Kerstin Arend-Langenbach den gesamten Maßnahmenkatalog vom Ausbau der Innerortsstraßen in allen Ortsteilen, über die Restaurierung der historischen Stadtbefestigung, dem Umbau der Rheinfelshalle, der Kernstadtsanierung einschließlich des Bahnhofsbereichs bis zum Umbau der alten Schule in Biebernheim zu einem Gemeindehaus auf, dem SPD-Fraktionssprecher Thomas Feldheim ausdrücklich beipflichtete.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann bezog sich in der von allen Seiten sehr sachlich geführten Diskussion auf den in den vergangenen Jahren drastisch reduzierten Schuldenstand, der die Stadt in die Lage versetzt, bei entsprechender Förderung aus den verschiedenen öffentlichen Fördertöpfen die anstehenden kommunalen Maßnahmen zu finanzieren. Der Stadtrat ist in diesem Zusammenhang bereit, neue und moderne Wege der Finanzierung bei den verschiedenen Projekten zu gehen, die zurzeit „von der großen Politik“ empfohlen werden.
Die Resolution des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, in der von der Landesregierung eine Verbesserung der Gemeindefinanzen gefordert wird, wurde einstimmig verabschiedet.






