01. März 2005
Werlau: Geschwindigkeitsmindernde Maßnahmen gefordert
Zwischen 65 und 75 Prozent der Autos, die aus Richtung Holzfeld kommen, fahren auf der L 213 mit mehr als 50 km/h in den St. Goarer Stadtteil Werlau ein und jedes achte dieser Autos fährt im Dorfinnern immer noch mit überhöhter Geschwindigkeit. Das haben die über mehrere Tage durch die Stadt St. Goar vorgenommenen Messungen ergeben. Daher war es nicht verwunderlich, dass dieses Thema der wichtigste Diskussionspunkt bei der Einwohnerversammlung im Gasthaus „Zur alten Weinstube“ in St. Goar-Werlau war. Die Bürger wollen die Ausflüchte, die bisher eine Entschärfung des Problems unterließen, nicht mehr hinnehmen. „Muss denn zuerst etwas Schlimmes passieren“, so lautete die einhellige Bürgermeinung.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann, VG-Bürgermeister Thomas Bungert und Ortsvorsteher Horst Vogt wiesen nach, dass sie sich seit Jahren ständig um geschwindigkeitsmindernde Maßnahmen bemühen und mehrere Behördentermine stattfanden, ohne dass es durch die zuständigen Behörden zur Abhilfe des unerträglichen Zustandes gekommen sei.
Walter Mallmann: „Wir haben gemeinsam in Werlau alle die von den Bürgern gewünschten und in unserer Zuständigkeit liegenden Maßnahmen, so die Sanierung des städtischen Haushalts, die Erhaltung des Rheingoldbades in öffentlicher Hand, den Ausbau eines weiteren Neubaugebiets, die Entwässerung der Pfingstwiese und den Umbau der alten Schule zu einem Gemeindehaus in kürzester Zeit durchgeführt. Durch den Einsatz einer eigens dafür erworbenen stadteigenen Geschwindigkeitsmessanlage können wir beweisen, dass die Verkehrsverhältnisse am genannten Ortseingang untragbar sind und fordern eine zeitnahe Abhilfe.“
Der Landrat, so war zu erfahren, soll es jetzt richten.






