11. Januar 2005
Die Stadt St. Goar erhielt den Klimaschutzpreis 2004 der RWE
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Unser Bild zeigt von links nach rechts: 3. Stadtbeigeordneter Ingo Rabe, stellvertretender Ortsvorsteher Manfred Haasenritter, 2. Stadtbeigeordnete Marika Beuter, Friedhelm Pabst (St. Goarer Rampenschisser), RWE-Bereichsleiter Joachim Busch, VG-Bürgermeister Thomas Bungert, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, 1. Stadtbeigeordneter Hugo Kirschhoch, Dipl. Biologe Thomas Merz, Bauhofleiter Jürgen Goedert und Dr. Günther Stanzl (Landesamt für Denkmalpflege). |
Joachim Busch erklärte in seiner Laudatio, dass zweihundert Jahre nach der Zerstörung Tiere und Pflanzen von Burg Rheinfels Besitz ergriffen hätten und die Ruinen zum Biotop wurden. Die Pflanzenwelt erzähle von der Geschichte der größten Burg am Mittelrhein, eine Kulturgeschichte eigener Art. Manche Pflanzen dienten im Mittelalter als Heil-, Nahrungs-, oder Färbepflanzen, andere galten als Zauber- oder Hexenkräuter. Manche Arten hätten auf der Burg eines ihrer letzten Refugien gefunden.
Hier lebten mehr verschiedene Pflanzenarten als auf jeder anderen mittelrheinischen Burg. Denkmalpflege und Naturschutz wirkten in vorbildlicher Weise zusammen, um dieses einzigartige Ensemble zu erhalten.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann dankte für die hohe Auszeichnung und erinnerte außerdem daran, dass die RWE AG vor zwei Jahren mit dazu beigetragen habe, die wegen Baumängeln drohende Schließung der St. Goarer Jugendherberge abzuwenden. Er lobte das Engagement von VG-Bürgermeister Thomas Bungert, der das Projekt „Rheinfelspfad St. Goar“ als erstes der gesamten Leader-Plus-Aktion finanziell gefördert habe.
Als geistige Väter der preisgekrönten Maßnahme nannte er Dr. Günther Stanzl vom Landesamt für Denkmalpflege und Thomas Merz von der Gesellschaft Mensch und Natur, die mit ihrem fachlichen Rat die Verbindung zwischen Flora, Fauna und Historie auf dem in Deutschland einmaligen Burgweg hergestellt hätten. Die zur Durchführung der Maßnahme geforderten Eigenleistungen wurden vom städtischen Bauhof und von den „St. Goarer Rampenschissern“, Letztere in ehrenamtlichem Einsatz, erbracht.







