17. Juli 2012
Die Mittelrheinischen Weinbruderschaften trafen sich in St. Goar
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Der St. Goarer Burgexpress brachte die fröhliche Weingesellschaft auf den direkt unter der Burg gelegenen Alexanderplatz, der nach dem früheren Bürgermeister Alexander Hartdegen benannt ist und der einen wunderbaren Ausblick in das Welterbetal bietet. Hier kredenzte der Winzer und Weinbruder Thomas Philipps (Weingut Philipps Mühle) aus seinem Ameisenberg beste St. Goarer Tropfen. Weinbruder Gerhard Lambrich, seines Zeichens mittelrheinischer Weinbaupräsident, war es vorbehalten, den in seinem Weingut ausgebauten „Vinum Sancti Goaris“ vorzustellen. Er ließ es sich nicht nehmen, die Geschichte des unmittelbar unterhalb des Alexanderplatzes gelegenen Weinbergs des St. Goarer Kultweines zu erzählen. Er wies auf die Besonderheit des dort wachsenden feinherben Rieslings, der im Geschmack untypischerweise einem Sauvignon Blanc ähnelt, hin.
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Nach dieser Probe ging es per Bus weiter zu Weinbruder und Ortsbürgermeister Karl Josef Perscheid nach Urbar zum direkt gegenüber dem Loreleyfelsen gelegenen Aussichtspunkt Maria Ruh. Hier hatte das örtliche Restaurant Winzerhaus Beckmann einen opulenten Mittagstisch vorbereitet.
Neben einem 2010er St. Goarer Burg Rheinfels Dornfelder trocken vom Weingut Goswin Lambrich wurde ein trockener 2011er Loreley Riesling der Winzergenossenschaft Bornich serviert, dessen Reben im Weinberg neben der Loreley wachsen und vom Aussichtspunkt Maria Ruh gut einsehbar sind.
Fünf weitere Proben wurden gekostet. Neben trockenen und halbtrocknen Rieslingweinen der Weingüter Philipps Mühle und Goswin Lambrich präsentierte Weinbruder und Hobbywinzer Jürgen Wiegand einen feinherben Riesling aus der Großlage St. Goarer Burg Rheinfels. Das i-Tüpfelchen bildete ein feinherber Riesling aus dem Oberweseler Oelsberg, ausgebaut vom Weingut Goswin Lambrich. Es wurde natürlich nicht nur gegessen und getrunken, denn Karl Josef Perscheid ließ es sich nicht nehmen, den Teilnehmern der benachbarten Weinbruderschaften alles Wissenswerte zum Aussichtspunkt Maria Ruh zu vermitteln.
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Nach gut drei Stunden intensiver Degustation verabschiedete Präsident Michael Hubrath die Gäste des Weinkonvents, die sich schon heute auf das nächstjährige Treffen beim Weinkollegium Königliches Kelterhaus zu St. Remigius in Boppard freuen.












