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26. September 2011

Das Werk von Dr. Matthias Psczolla wurde gebührend gewürdigt

Bei der Feier aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Zentrums für konservative Orthopädie in St. Goar wurde das medizinische Werk von Dr. Matthias Psczolla vor zahlreichen Gästen – unter ihnen von links nach rechts VG-Beigeordneter Christian Stahl und Stadtbürgermeister Jürgen Port (Oberwesel) - gebührend gewürdigt.

Bei der Feier aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Zentrums für konservative Orthopädie in St. Goar wurde das medizinische Werk von Dr. Matthias Psczolla gebührend gewürdigt.

Die Ehrengäste stellten sich dem Fotografen v.r.n.l.: Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer, Staatsministerin Malu Dreyer, Generaloberin Schwester Basina, Dr. Matthias Psczolla, Christa Garvert (Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH) und Stadtbürgermeister Walter Mallmann.

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer hob beim Festakt in der Rheinfelshalle das innovative und wegweisende Konzept der konservativen Akutorthopädie und der manuellen Medizin der Klinik hervor, durch das sich die Loreley-Kliniken als bundesweites Referenzzentrum für die konservative Orthopädie entwickelt habe.

„Die Landesregierung hat die Loreley-Kliniken auf diesem Weg tatkräftig unterstützt, denn die Vermeidung von operativen Eingriffen und die Verstärkung der konservativen Behandlungsform fand im Gesundheitsministerium stets nachhaltige Unterstützung“, sagte Dreyer und erinnerte an die einzelnen Stationen auf diesem Weg. Das Konzept, entwickelt vom Orthopäden und Manualmediziner Dr. Matthias Psczolla, zielte vor allem auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit akuten, nicht operationsbedürftigen orthopädischen Erkrankungen. „Hier war eine große Nachfrage zu verzeichnen, denn vor allem in orthopädischen und chirurgischen Akutabteilungen der Krankenhäuser wurde keine konservative Behandlung angeboten“, betonte die Gesundheitsministerin.

Die Zukunft des St. Goarer Krankenhauses ist dennoch ungewiss. Generaloberin Schwester Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, erklärte in ihrer Ansprache: „Auf Dauer wird die Loreley-Klinik an nur einem Standort in Oberwesel bleiben können. Eine wohnortnahe Versorgung wird aber gesichert sein“, so Kloos.

Staatsministerin Malu Dreyer trägt sich in das Goldene Buch der Stadt St. Goar ein.

Der doppelte Standort der Klinik ist kostenträchtig und mit der Bausubstanz des St. Goarer Hauses steht es nicht zum Besten. In den kommenden Jahren sei damit zu rechnen, dass das Krankenhaus geschlossen wird. Das ist allen Verantwortlichen seit längerer Zeit bekannt, die auch seitdem auf der Suche nach einem neuen Nutzungskonzept für das Haus sind.

In seiner Festrede ließ Dr. Psczolla das erfolgreiche Vierteljahrhundert der konservativen Akutorthopädie und der manuellen Medizin in seinem Haus Revue passieren und gab für deren künftigen Stellenwert wichtige Anregungen. Stadtbürgermeister Walter Mallmann verwies in seiner Begrüßung auf die Erfolgsstory des Hauses im Gründelbachtal und bat sowohl die Ministerin als auch die Generaloberin, „uns mit der bedrückenden Sorge um den künftigen Gesundheitsstandort St. Goar nicht alleine zu lassen“.

Die Ehrengäste der Veranstaltung, die von den jungen Künstlern Marie-Sophie Hammer und Niklas Heineke musikalisch umrahmt wurde, trugen sich in das Goldene Buch der Stadt St. Goar ein.