15. Januar 2007
Stadtbürgermeister Walter Mallmann stellt ein ehrgeiziges Programm vor
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Walter Mallmann |
Der Bau der neuen Rheinfelshalle, die mit rund 3 Millionen Euro zu Buche schlägt, ist begonnen und ebenso solide finanziert wie die in Kürze zu errichtende neue WC-Anlage am nördlichen Ende der Rheinanlagen.
Für die „Altstadtsanierung St. Goar“, die jetzt für die Umsetzung höchste Priorität genießt, sind die Weichen gestellt. Dort werden Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden bis zu 25.000 Euro gefördert. In diesem Zusammenhang steht auch die Sanierung des Bahnhofs mit seinem Umfeld. Die Verhandlungen zur Umsetzung der bereits dafür vorliegenden Machbarkeitsstudie sind in vollem Gang.
Für die Restaurierung eines weiteren Teils der Eskarpierung mit dem so genannten Eiserturm ist der Förderantrag gestellt und auch für die landschaftliche Neugestaltung der dort gelegenen Felsschlucht, wobei in der Folge der Ausbau des „Kurzen Pfades“ nach St. Goar-Biebernheim auf der mittelfristigen Agenda steht.
Der Ausbau der Loreleypromenade entlang des Campingplatzes ist vom Land Rheinland-Pfalz in Aussicht gestellt. Dieses Projekt wird in das von auswärtigen Experten als vorbildlich bezeichnete Konzept der St. Goarer Themenpfade einbezogen. Mit dem ständig erweiterten und verbesserten Wanderwegenetz leistet die Stadt St. Goar nach Aussage des Bürgermeisters einen wichtigen Beitrag zur Belebung des so genannten sanften Tourismus. Mallmann: „Die Erfolge dieser nachhaltigen Bemühungen schlagen bereits spürbar zu Buche.“
In St. Goar-Werlau haben die ersten Vorbereitungen für eine künftige Dorferneuerung begonnen und in St. Goar-Biebernheim wird in einigen Monaten konkret über das dort lang ersehnte Bürgerhaus nachzudenken sein. An der sinnvollen Verwertung der Industriebrache in St. Goar-Fellen wird gearbeitet und die Idee, bei St. Goar-Werlau ein Feriendorf entstehen zu lassen, sorgfältig weiter verfolgt.
Da die Deutsche Bahn zurzeit den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die K 100 im Schlossberg plant, bestehe die Möglichkeit, den dortigen Engpass aufzuweiten und einen gefahrlosen Gehweg anzulegen. Außerdem sind Verhandlungen für eine attraktive touristische Nutzung des St. Goarer Rheinfelshafen im Gang.
Große Hoffnungen setzt der Stadtbürgermeister in die überörtlichen Bemühungen zur Minderung des Bahnlärms und nachhaltiger Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
Ein wichtiges Thema ist die laufende Unterhaltung der Straßen in allen Stadtteilen. Mallmann: „Wenn das Land Rheinland-Pfalz seine Planungen für die Schaffung eines durchgehenden Radweges innerhalb der Stadt umsetzt, dann wird der Stadtsäckel davon nicht unberührt bleiben.“
Um die Realisierung seines großen Wunschzettels ist dem Stadtchef nicht bange. „Wir haben gelernt mit unseren vorhandenen finanziellen Mitteln sparsam umzugehen und sie gezielt einzusetzen. Es ist uns in der Vergangenheit auch gelungen unsere Einnahmen zu erhöhen und bei allen überörtlichen Förderprogrammen mit gut durchdachten Planungen aufzuwarten. Dazu kommt das große ehrenamtliche Engagement in allen Stadtteilen, bei dem in freiwilliger Eigenleistung so mancher Euro eingespart werden kann.“ Außerdem, so lässt er unmissverständlich verlauten, stehe für ihn der Termin fest, an dem die Stadt St. Goar über ihr nicht geringes Aktienkapital frei verfügen kann.







