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03. Oktober 2010

St. Goar: Afghanistan-Heimkehrer herzlich begrüßt

Zu einem sehr eindruckvollen Rückkehr-Appell waren die Soldaten der St. Goarer Bundeswehr-Patenschaftskompanie im Großen Keller auf der Burg Rheinfels angetreten.

Bei einem sehr eindrucksvollem Rückkehr-Appell der St: Goarer Patenschaftskom- panie im „Großen Keller“ auf der Burg Rheinfels hieß Stadtbürgermeister Walter Mallmann zwei Dutzend Soldaten aus ihrem Einsatz in Afghanistan wieder in ihrer Patenstadt willkommen. Er betonte in seiner Rede, dass die Soldaten mir ihrem Einsatz dafür eingetreten sind, damit wir in der Heimat heute und auch in Zukunft in Frieden und Sicherheit leben können. Er gedachte bei aller Dankbarkeit und Freude über die glückliche Heimkehr der „St. Goarer Patenkinder“ auch der Soldaten, die bei Unfällen verletzt, im Kampf verwundet wurden oder im Einsatz gefallen sind und wünschte den Verletzten und Verwundeten eine rasche und vollständige Genesung.

Die Soldaten der 4. Kompanie des Nachschubbataillons 462 aus Diez waren vor einigen Monaten vom Stadtbürgermeister und der städtischen Patenschaftsbeauftragten Ursula Krick in den Einsatz mit dem Wunsch verabschiedet worden, dass sie unbeschadet an Leib und Seele wieder nach Hause zurückkehren mögen. Die Diezer Soldaten gehörten zum Logistischen Unterstützungsbataillon im 22. Deutschen Einsatzkontingent ISAF und waren im größten Feldlager der Bundeswehr im afghanischen Mazar-e-Sharif stationiert. Alle kehrten unbeschadet aus dem Einsatz zurück.

Unser Bild zeigt beim Rückkehr-Appell der Soldaten der St. Goarer Bundeswehr-Patenschaftskompanie in der ersten Reihe v.l.n.r.: Stabsfeldwebel a.D. Horst Eigenwillig, Kompaniechef Hauptmann Nikolai Bujanow, Stadträtin Ursula Krick, Stadtbürgermeister Walter Mallmann, Stabsfeldwebel Matthias Wellstein, Patenschaftsbeauftragter Jürgen Goedert und Hauptmann Jan Hohenstein


Für die städtischen Gremien war das ein willkommener Anlass zu einem freundschaftlichen Treffen auf der Burg Rheinfels, das mit einem feierlichen Rückkehr-Appell im Großen Keller begann. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Kompaniechef Hauptmann Nikolai Bujanow für die über viele Jahre gefestigte Verbundenheit der Stadt St. Goar mit den Soldaten der Bundeswehr und erklärte wörtlich: „Ich kenne ansonsten keine so große Herzlichkeit gegenüber den Soldaten wie wir sie hier erfahren.“ In den anschließenden Gesprächen wurde deutlich, wie sehr sich die Soldaten über die ihnen entgegengebrachte Sympathie freuten.

Beim gemütlichen Teil des Rückkehr-Appells im Hansensaal gab es viel zu erzählen.

Im Rahmen des Appells wurden die bisherigen Patenschaftsbeauftragten von Kompanie und Stadt, Stabsfeldwebel a.D. Horst Eigenwillig und Stadträtin Ursula Krick aus ihren Ämtern verabschiedet. Stadtbürgermeister Walter Mallmann verlieh Horst Eigenwillig für seine Verdienste um die Patenschaft mit der Ehrentafel die höchste Auszeichnung der Stadt St. Goar. Hauptmann Bujanow zeichnete Ursula Krick mit dem Ehrencoin der Kompanie aus, einer Auszeichnung, die bisher nur an Soldaten vergeben wurde. Gleichzeitig wurden mit Stabsfeldwebel Matthias Wellstein und Jürgen Goedert die neuen Patenschaftsbeauftragten ernannt.



Beim gemütlichen Teil der Veranstaltung im Hansensaal – von Stadtbürgermeister Walter Mallmann als dritte Halbzeit bezeichnet – gab es viel zu erzählen und die beiden neuen Amtsträger der Patenschaft vereinbarten das weitere gemeinsame Veranstaltungsprogramm.