09. August 2010
Walter Mallmann feierte seinen 70. Geburtstag
Der CDU-Stadtverband St. Goar gab einen Empfang zu Ehren des Bürgermeisters der Stadt St. Goar.
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Als Beigeordnete der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Thomas Bungert und stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes St. Goar begrüßte Ursula Krick die fast vollständig erschienene Mitgliederschar des CDU Stadtverbandes.
In Anerkennung um seine Verdienste für die Stadt St. Goar hatte es sich fast kein CDU Mitglied nehmen lassen, Walter Mallmann persönlich an diesem Abend zum 70. Geburtstag zu gratulieren.
Selten hat man Walter Mallmann so sprachlos gesehen. War er doch unter einem Vorwand in die Rheinfelshalle eingeladen worden. Nicht nur der Musikverein St. Goar überraschte ihn mit einem Ständchen, auch die CDU-Frauen hatten leckere kalte Platten vorbereitet und natürlich gab es auch einen guten Tropfen St. Goarer Wein zu trinken. Während der Veranstaltung lief eine Power-Point-Präsentation, in der viele Stationen aus dem Leben unseres Bürgermeisters gezeigt wurden.
Laudator des Abends war Hugo Kirschhoch, langjähriger Beigeordneter der Stadt St. Goar, politischer Weggefährte und Freund von Walter Mallmann. In seiner Laudatio versuchte er die exzellente Lebensleistung von Walter Mallmann aufzuzeichnen. Allerdings musste er bei seinen Vorbereitungen sehr schnell feststellen, dass die Stationen und Wege im Leben des Jubilars sich als so vielfältig und bemerkenswert erwiesen hatten, dass er in seiner Laudatio nur einen begrenzten Lebensabschnitt in den Blick nehmen konnte, nämlich die Wegstrecke ,die man gemeinsam seit 1999 im kommunalpolitischen Geschäft gegangen war.
Hugo Kirschhoch erinnerte an eine Mitgliederversammlung Ende der 90er Jahre und an Walter Mallmanns Satz „Das Glas ist halb voll, füllen wir es bis zum Rand“!! In diesem Satz drücke sich die bewundernswerte Fähigkeit aus, bei seinen Mitstreitern Interesse und Motivation neu zu wecken, die Bereitschaft anzufangen, aufzubrechen im doppelten Wortsinn und voranzugehen in einer optimistischen Grundhaltung, die auf eine positive Zukunftserwartung setze und aus einem Problem eine Chance mache, nämlich weg von der Mangelverwaltung und hin zur Zukunftsgestaltung und gegen alle rückwärts gewandten Bedenkenträger, die aus einer Chance ein Problem machten. Wir Kommunalpolitiker hätten die Erfahrung machen können, dass Erfolg nicht nur eine leere Worthülse bleiben müsse, sondern erarbeitet werden könne, wenn er geduldig, intelligent, motiviert, informiert angestrebt werde und mit klaren Zielsetzungen ausgestattet sei.
Den Ort für diesen Empfang, die Rheinfelshalle, wurde – so Hugo Kirschhoch bewusst gewählt, biete er doch mit diesem Bauwerk und den von hier aus möglichen Ausblicken die Beweise für vorausschauendes, kluges und sachgerechtes kommunalpolitisches Planen und Handeln. Sichtbar werde dies im nach historischem Vorbild landschaftsgerecht gestalteten Schlossberg, mit Reben bepflanzt, die den Vinum Sancti Goaris bescherten. Walter Mallmann habe gezeigt , so Hugo Kirschhoch, wie man den Graben zwischen Idee und Ausführung möglichst schmal halte und seinen Grundsatz könne man zusammenführen in dem Satz des griechischen Historiographen und Völkerkundlers Herodot: „Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen“.
Aber nicht nur sein überaus großes politisches Wissensspektrum stelle eine enorme Bereicherung für uns dar. Seine Affinität zur bildenden Kunst und Literatur, Kenntnisse im Bereich des Sports und die Wertschätzung fremder Länder und Kulturen vermittelten ihn als einen Weltbürger, aber mit einer starken Bindung an seine heimatlichen Wurzeln.
Alle Facetten seiner Persönlichkeit würden sich dem Gesprächspartner jedoch erst in der persönlichen Begegnung erschließen. Seine Lebenserfahrung und die innere Gelassenheit dieses Augenblicks führten zu fruchtbarem Gedankenaustausch und die allzeit praktischen Hunsrücker Brei-Löffel-Lebensweisheiten bildeten einen amüsant zutreffenden Hintergrund. Es sei faszinierend mitzuerleben, wie er mit Hunsrücker Charme, mit Tatkraft und Weitsicht die positive Entwicklung unserer Stadt entscheidend geprägt habe. Als treffendes aktuelles Beispiel sei die Bewilligung von 1,2 Mio € für das Projekt „Modellstadt St. Goar“ zu nennen, das der Bürgermeister weitsichtig, zielgerichtet, und unbeirrt voran getrieben habe. Und Hugo Kirschhoch formulierte zusammenfassend: „Er kann es!“. Und dieses „Es“ umfasse alle Felder der Politik und Kultur, auf denen er beharrlich, ausdauernd, brillant und deshalb höchst erfolgreich gespielt habe und „es“ sei gut so! Eben: ein Glücksfall für St. Goar! Herzlichen Glückwunsch Walter Mallmann zum 70. Geburtstag.






