16. Februar 2010
Werlauer Möhnen waren wieder außer Rand und Band
- Tolles Menü aus Show, Tanz und Büttenreden – Gelungene Kappensitzung -
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Die neue Obermöhn Marlene Spriestersbach (3. von rechts) begrüßte die Narrenschar |
Eine rundum gelungene große Kappensitzung veranstalteten die Werlauer Möhnen im herrlich dekorierten Saal der Gaststätte „Zur Alten Weinstube“. War schon die Veranstaltung am Schwerdonnerstag ein voller Erfolg, so boten die Möhnen im 37. Jahr ihres Bestehens der Werlauer Bevölkerung am Fastnachtsamstag bis weit nach Mitternacht ein tolles Programm.
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Helga Brück (rechts) wurde mit der goldenen RKK-Verdienstmedaille ausgezeichnet. |
Die Werlauer Fünkchen Emely Arend, Chiara Fuchs, Sabrina Henken, Emily Jarosch, Alina Ruggenthaler, Michelle Sauerborn eröffneten die Sitzung. Anna Müller hatte mit den Jüngsten einen spritzigen Gardetanz einstudiert, der mit viel Beifall und einer Rakete belohnt wurde.
Beate Arend, Ursula Schmitt und Petra Schumann besuchten ein feines Lokal. In einem lustig vorgetragenen Sketch kam es im Zwiegespräch mit dem Ober zu manchen lustigen Missverständnissen. Bei ihrem zweiten Auftritt traten sie als Jungfrauen auf und berichteten von ihrer Suche nach dem Mann fürs Leben.
Brigitte und Miriam Kuhn verkleidet als Oma und Opa zeigten in einem amüsanten Zwiegespräch auf, wie man auch im Alter noch unternehmungslustig und aktiv sein kann.
Als Hochzeitsgesellschaft trugen die Damen des Statzjes-Clubs in einer Litanei eine Reihe von Fürbitten auch für den Ortsvorsteher und andere Personen des Ortes vor.
Dieter Mudersbach, einziger männlicher Aktiver in der Möhnensitzung, berichtete eindrucksvoll über seine Erlebnisse auf dem Bauernhof in der Jugendzeit.
In einem lustig vorgetragenen Sketch zeigten die Möhnen Walburga Arend, Margit Brademann und Marlene Spriestersbach, was alles passiert, wenn ein Ehemann seiner Ehefrau erstmals zum Geburtstag einen Theaterbesuch schenkt.
Brigitte Kuhn, Marion Plenz und Lotti Vosshage glossierten gekonnt das aktuelle Dorfgeschehen. In einem meisterlichen Vortrag strapazierten sie die Lachmuskeln des Publikums mächtig.
Nach einer zwanzigminütigen Pause präsentierte die Werlauer Garde von Marina Postel zu Beginn der zweiten Halbzeit einen perfekt einstudierten Showtanz. Viel Beifall und Zugaberufe gab es für diese exzellente und schwungvolle Tanzdarbietung. Zur Formation gehörten Sabrina Engelmann, Sarah Karbach, Vanessa Mann, Anna Müller, Prisca Müller, Sina Stein.
Die Tanzgruppe „Blue Diamonds“ aus Emmelshausen begeisterte mit einem perfekt vorgetragenen Showtanz, eine bühnenreife Vorstellung mit akrobatischen und optisch wirkungsvollen Elementen. Reichlicher Beifall von den Zuschauern belohnte die Darbietung, für die eine weitere Stimmungsrakete fällig war.
Lotti Vosshage, als Büttenrednerin seit Jahren ein fester Bestandteil der Werlauer Fastnacht, trat als Anstandsdame auf. In diesem Jahr hatte sie sich zum Ziel gesetzt, die Mitglieder des Ortsbeirates auf gutes Benehmen zu „trimmen“.
Die Brandswaldhexen Ute Müller, Marion Plenz, Heike Vogt und Andrea Vosshage wussten wieder einmal zu begeistern. Mit ihrem phantastischen Auftritt ließen sie die Narrenschar an der Entstehung eines Fastnachtsvortrages teilhaben, so dass das närrische Auditorium wieder einmal viel zu lachen hatte.
Wie es in der Schule zugehen kann, stellte der Statzjes-Club in einem Sketch dar. Manches Lustige aber auch Zweideutige aus dem Kindermund der Schüler sorgte für Heiterkeit in der Narrenschar.
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Petra Brück-Gärtner, Silke Merten und Mareike Hubrath |
Als Garant für gute Stimmung erwiesen sich die Möhnen des Statzjes-Clubs, als sie von ihrem ersten Besuch in der Sauna berichteten. Für das närrische Auditorium gab es wieder einmal viel zu lachen.
Dann hieß es „Bühne frei“ für den zweiten Auftritt der Werlauer Funken, die mit einem schmissigen und anspruchsvollen Gardetanz glänzten.
Den krönenden Schlusspunkt und hervorragende Stimmung zu später Stunde brachte der phantastische Vortrag von Helga Brück als „Marie“ und Marlene Spriestersbach als „Bebbi“. Dieser Programmpunkt gehört seit Jahren fest in die Samstagabend-Sitzung der Werlauer Möhnen. Als sie von den Geschehnissen aus ihrem Alltag zu erzählen wussten, lockten sie den letzten Narr aus seiner Reserve und hatten die Lacher stets auf ihrer Seite.
Beim großen Finale verabschiedeten sich Helga Brück und alle Aktiven nach einem abwechslungsreichen Programm von fast sechs Stunden bis zur nächsten Kampagne.
Bericht und Fotos: Klaus Brademann









