St. Goar >Aktuelles >> 2009
17. Dezember 2009
Am St. Goarer Hafen Hunt soll ein Leuchtturm-Projekt entstehen
 |
Unser Bild zeigt v.r.n.l.: Die beiden prämierten Architekten Jürgen Hill und Klaus Bierbaum sowie Landrat Bertram Fleck, Bürgermeister Thomas Bungert und Stadtbürgermeister Walter Mallmann.
|
In der St. Goarer Rheinfelshalle wurden unter der Leitung von Landrat Bertram Fleck die prämierten Entwürfe des vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal ausgelobten Wettbewerbs „R(h)einblicke” vorgestellt, die unter dem Motto „Stoppen – halten – orientieren – informieren” stehen. Vierzig Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten dazu ihre Entwürfe eingereicht. Der erste Preis ging an die Mainzer Landschaftsarchitekten Bierbaum, Aichele und PGM Architekten.
 |
Ein ausgewählter Standort war das Gelände am St. Goarer Hafen „Hunt“, das für weitere Rheinblicke beispielgebend sein soll. Geplant sind dafür: Eine zum Verweilen einladende Gabionenmauer, die mit Tischen und Bänken kombiniert werden kann und eine Treppe, über die der Besucher bequem zum Wasser gelangt. Dazu sind niedrige Mauern aus Schiefer und Bruchsteinen geplant. Unterbrochene Baumreihen markieren die An- und Abfahrten. Gut gestaltete Tafeln erläutern jeweils die Besonderheit des Ortes und erzählen Wissenswertes und Geschichten. Im Mittelpunkt befindet sich eine auf einer Plattform stehende Stele, auf der der Rheinlauf stilisiert ist.
Bürgermeister Thomas Bungert und Stadtbürgermeister Walter Mallmann erklärten übereinstimmend, dass sie sich trotz der angespannten Haushaltslage die Realisierung des „R(h)einblicks“ in St. Goar-Fellen als ein weiteres Leuchtturm-Projekt im Mittelrheintal zeitnah vorstellen können.