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18. Oktober 2009

Die Pflege der Weinkultur hilft den St. Goarer Kirchen und der gesamten Region

Bei seinem Rückblick auf die diesjährige Studienreise des Weinkonvents zum Hl. Goar in das italienische Weinbaugebiet Piemont hatte sich dessen Präsident Reinhard Franz mit der Vorführung eines bei dieser Gelegenheit eigens gedrehten Films etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Dazu wurden seine Weinschwestern und Weinbrüder im Hansensaal mit besten piemontesischen Tropfen und lukullischen Köstlichkeiten dieser Region verwöhnt.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kopien des Piemont-Filmes an die Teilnehmer der Studienreise kommt je zur Hälfte der Erhaltung der Altarbilder in der katholischen Pfarrkirche und außerdem der Restaurierung eines Fensters in der evangelischen Stiftskirche zugute Letztere ist seit der Konventsgründung im Jahre 2002 bereits so etwas wie das sakrale „Mutterhaus“ des Weinkonventes geworden, denn hier finden jährlich die Neuaufnahmen von Mitgliedern des Konventes in einem feierlichem Rahmen statt.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann bedankte sich für die großzügigen Spenden und außerdem für die rege Beteiligung seiner Weinfreunde bei der eine Woche zuvor erfolgten biblischen Weinprobe, die allein einen Erlös von 1.100 Euro für die genannten Altarbilder erbrachte.

Die Pflege der Weinkultur in der heimischen Region und die Pflege der sakralen Kultur in beiden hervorragenden Kirchenbauten der Stadt werden seit jeher als sinnvolle und wichtige Aufgaben des Weinkonventes angesehen. Jede Weinprobe oder Studienreise erweitert dabei nicht nur den eigenen Horizont und erbringt neue Freunde für den Mittelrhein, sondern ist auch Aufbauarbeit und Heimatpflege im Interesse der heimischen Winzer, für deren kulturelle Arbeit mehr Imagepflege und Verständnis absolut notwendig sind.