27. August 2009
Walter Mallmann recherchiert das Leben des Heimatmalers Peter Paul Müller-Werlau
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Stadtbürgermeister Walter Mallmann recherchiert das Leben und Wirken des Heimatmalers Peter Paul Müller-Werlau. |
Schon in der Vergangenheit gab es einige Versuche, so wie es die Lokalzeitung bereits im Jahr 1996 schrieb, das „Dunkel” um den deutschen Impressionisten Peter Paul Müller-Werlau zu lichten. Bisher aber kam es dazu noch nicht. Für Walter Mallmann ist das auch nicht verwunderlich, da die Nachforschungen sehr zeitaufwändig sind. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Hildegard ist er regelmäßig in ganz Deutschland auf Spurensuche unterwegs und sammelt bei noch lebenden Verwandten des Künstlers und passionierten Sammlern seiner Gemälde Informationen.
Die Nachforschungen reichen inzwischen bis nach Österreich und Italien, da der Maler, so wie es noch vorhandene Meldekarten belegen, viel „auf Reisen“ war. Die Aktenordner von Mallmanns entsprechender Materialsammlung füllen sich und inzwischen hat Hildegard Mallmann mehr als zweihundert Fotos von unterschiedlichen Müller-Werlau-Gemälden aufgenommen. Die zum Thema neu angelegte antiquarische Bibliothek, in der mehr oder weniger Treffer gefunden wurden, füllt sich regelmäßig um einige Exponate.
Mit zahlreichen Museen und Archiven führt Mallmann ständige Korrespondenz und in einigen Lesesälen kennt er sich schon gut aus. So mühsam das Ganze – wie nach dem Suchen einer Nadel im Heuhaufen – auch sei, so erklärt er, bliebe der Erfolg der Recherchen nicht aus. Teil für Teil füge sich inzwischen schon ein deutlich erkennbares Puzzle der Müller-Werlau-Biografie zusammen. Im Rahmen der von ihm als „kriminalistische Ermittlungen“ bezeichneten Nachforschungen kämen eine ganze Reihe überraschender zusätzlicher Informationen zu Tage. Beispielsweise werde dabei das Thema bitterer Armut und der daraus resultierenden Auswanderung von Vorderhunsrücker Familien nach Nordamerika nachhaltig berührt.
Das Erscheinungsdatum des von ihm geplanten Buches, das er im Rahmen einer Ausstellung von Werken des Künstlers vorstellen möchte, kann Mallmann deshalb noch nicht nennen, weil einige mündliche Überlieferungen noch einer nachprüfbaren Bestätigung harren. Jedenfalls wird das Ganze eine weitere „St. Goarer Geschichte“.







