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19. Mai 2009

Zweiter Anlauf für die Förderung der Maßnahme „Kurzer Pfad“

Nachdem die von der Stadt St. Goar angemeldete Fördermaßnahme „Lohbachschlucht/Kurzer Pfad“ nicht im Konjunkturprogramm II des Bundes berücksichtigt werden konnte, da dort vordringlich die energetische Sanierung von Gebäuden gefördert wird, hat Stadtbürgermeister Walter Mallmann jetzt für die genannte Maßnahme einen neuen Antrag auf den Weg gebracht.

Es geht darum, diese kürzeste fußläufige Verbindung zwischen der Kernstadt St. Goar und dem Höhenstadtteil Biebernheim als unverzichtbare Spange zwischen den Wanderwegen im Rheintal und den Rheinhöhen nachhaltig zu sichern. Der durch die idyllische Lohbachschlucht führende Pfad bietet vom Bahnhof St. Goar einen raschen und direkten Weg zum Rheinburgenweg und den zahlreichen Aussichtspunkten in das Welterbetal.

Der Antrag wurde inzwischen vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) an die beauftragte Begleitagentur für die Projektauswahl „Investitionsprogramm nationale UNESCO Welterbestätten“ zur Überprüfung weitergeleitet. Die dort eingegangenen Projekte werden in Kürze der zuständigen Expertenkommission vorgestellt. Diese wird eine Empfehlung zur Projektauswahl formulieren, die als Grundlage für die anschließende Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dient.

Da die Stadt St. Goar über einen ausgeglichenen Haushalt verfügt, gilt sie nicht als notleidend und hätte im Fall der Förderung für die auf rund 300.000 Euro geschätzten Kosten der Maßnahme ein Drittel selbst zu finanzieren. Für Mallmann steht jedoch die Dringlichkeit der Maßnahme fest, da der durch den Windwurf letzter Jahre stark in Mitleidenschaft gezogene Pfad durch gelegentliche Ausbesserungsarbeiten nicht nachhaltig zu sichern ist.