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07. April 2009

Frühlingshaftes Wetter beim Umwelt- und Gemeindetag in Biebernheim

Das Schutzgeländer „In der Hohl“ wurde gestrichen. Viele Hände – schnelles Ende. Kaum einer hätte gedacht, dass das lange Geländer an einem Vormittag fertig würde

Die Überlegung den Umwelt- und Gemeindetag auf Grund der nasskalten Witterung um eine Woche zu verschieben, erwiesen sich als goldrichtig. Am Samstag, den 4. April, konnten bei frühlingshaften Temperaturen dann doch fast alle geplanten Maßnahmen und Aktionen an dem mittlerweile zum 10. Mal – durch den Verein der Heimat- und Naturfreunde Biebernheim und Ortsvorsteher Bernd Heckmann – durchgeführten Gemeindetag umgesetzt werden. Besonders viele Kinder und Jugendliche, insbesondere von der Jugendfeuerwehr, fanden sich pünktlich um 9.00 Uhr am Dorfplatz ein.

Junge Väter und solche, die es noch werden wollen, beteiligten sich beim Aufbau eines neuen Spielgerätes auf dem Biebernheimer Spielplatz. Antike Funde gab es diesmal leider nicht

In zwei getrennten Müllsammel- gruppen machte man sich auf den Weg, um in der näheren Umgebung wieder allerlei Müll und Unrat einzusammeln. Eine andere Gruppe begab sich „In die Hohl“, um dort unter der Anleitung einiger Erwachsener das Schutzgeländer auf dem Mauersockel zu streichen. Hier bewahrheitete sich später der Spruch: „Viele Hände – schnelles Ende“, nachdem die fleißigen Anstreicher nochmals mit Farbe versorgt werden konnten. Auf dem Spielplatz wurde ein neues Spielgerät aufgebaut, so dass dort auf Grund von Spenden und Erlöse des Elternfestes nunmehr das vierte neue Spielgerät seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Antike Scherben oder frühzeitliche Funde blieben diesmal allerdings aus.

Interfraktionelle Zusammenarbeit am Kriegerdenkmal. Viele Ortsbeiratsmitglieder und Ortsvorsteher Bernd Heckmann beteiligten sich aktiv am diesjährigen Umwelt- und Gemeindetag an den unterschiedlichsten Einsatzorten

Eine weitere Gruppe unterzog das Kriegerdenkmal einem gründlichen Frühjahrsputz und beseitigte dort allerlei Moos, Unkraut und sonstigen Wildwuchs. Am Dorfplatz „An der Bach“ wurden Vorbereitungen getroffen, die lose Ornamentplatte des Quetschehannes alsbald wieder einzubauen, da sich diese auf Grund starker Fahrzeugbelastung zwischenzeitlich gelöst hatte. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der ein oder andere lose Pflasterstein noch mit Sand verfestigt. Ebenso wieder in Ordnung gebracht wurde die Ruhefläche am sog. „Linnenbam“, nachdem sich das dortige Pflaster durch starke Wurzelentwicklung teilweise verworfen bzw. herausgelöst hatte. Zu guter letzt verrichteten zahlreiche Helfer an der Grillhütte vielerlei Pflege- und Instandsetzungsarbeiten. Die Hütte und der Materialraum wurden neu lackiert, Dachrinnen und Abläufe gereinigt, Toiletten- und Waschraum mit frischer Farbe versehen und der Innenraum der Hütte gesäubert, so dass die neue Grillhüttensaison an den Start gehen kann.

Ortsvorsteher Heckmann bedankte sich am Ende eines arbeitsreichen Vormittages zunächst bei allen jüngeren Helfern mit einer süßen Aufmerksamkeit für ihren Arbeitseinsatz. „Es war wieder ein guter Tag für unser Dorf“, so Heckmann bei seinen Dankesworten an alle Beteiligte. Beim gemeinsamen Mittagessen im Backes mit Erbsensuppe und Würstchen galt sein Dank ebenso allen Sponsoren, der Stadt St. Goar, dem engagierten Küchenteam und all denjenigen, welche Fahrzeuge, Arbeitsgerät oder Arbeitsmaterial kostenlos für die gute Sache zur Verfügung gestellt hatten.