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02. Oktober 2008

Werlauer Bürger erkunden Gemarkung des Ferienparks

Ortsvorsteher Horst Vogt beantwortet Fragen zum Ferienpark


Unter dem Motto „Mach dir ein Bild!“ haben einige Werlauer Bürger zum wiederholten Male die gesamte Ortsgemeinschaft eingeladen, sich mit dem Thema „Ferienpark in Werlau“ zu beschäftigen. Anfang September wurde dazu bereits ein Fotovortrag über den „Ferienpark Heilbachsee“ gezeigt und Erfahrungen der dortigen Bevölkerung weitergegeben. Dieses Mal wurden die Werlauer zu einer Wanderung durch die Gemarkung des möglichen Ferienparks eingeladen. Mehr als 80 Interessierte fanden sich bei herrlichem Sonnenschein an dem Startplatz der „Alten Schule“ ein.

Stefan Roder erklärte in seiner Begrüßung den Grundgedanken hinter dieser Veranstaltung: das Gelände selber in Augenschein zu nehmen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie sich ein solches Projekt in die Landschaft einfügen könnte.

Ortsvorsteher Horst Vogt und sein Stellvertreter Dieter Langenbach begleiteten die Wanderung zur „Schäferbank“ und „Totenweg“ und beantworteten Fragen, die vom „Mach-dir-ein-Bild!“-Team vorbereitet waren. Dabei ging es zum Beispiel um Bodenqualität, Wanderwege, Mitspracherecht des Ortsbeirates, Kläranlage und möglichen Einschränkungen bei der Vereinsarbeit der DLRG. Außerdem wurde der Jagdpächter Herr Spitz nach seiner Einschätzung für die Jagd befragt. Leider konnten Herr Vogt und Herr Langenbach keine Angaben zur Parkzufahrt und konkreten Größe sowie Anordnung der Häuser machen. Herr Vogt erklärte, dass die Planung noch nicht soweit sei, erst müsse die Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer abgewartet werden. Der Ortsbeirat sowie der Stadtrat würden selbstverständlich sämtliche rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um in allen Entscheidungen die für die Werlauer Bürger bestmögliche Lösung zu erreichen. In den Gesprächen mit dem Planer sei außerdem klar geworden, dass auch dieser an einem guten Miteinander und der breiten Zustimmung in der Öffentlichkeit interessiert ist.

Am Rheingoldbad, dem letzten Punkt der Wanderung, hatte jeder die Möglichkeit, eigene Fragen an den Ortsvorsteher zu stellen. Nicht jede Frage konnte an diesem Tag beantwortet werden, und je nach Wissensstand erfuhr man mehr oder weniger Neues. Viel „wenn“ und „aber“ auf Seiten der Befürworter sowie der Bedenkenträger zeigte, dass noch Gesprächsbedarf vorhanden ist. Ein Fazit aus der Veranstaltung ist: Werlau will gründlich informiert und angehört werden.