Seit 20 Jahren „Essen auf Rädern“ in St. Goar
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In den 20 Jahren wurde nur an einem einzigen Tag kein Essen angeliefert, weil es spiegelglatt und der gesamte Verkehr im Rheintal stundenlang lahm gelegt war. “Sie sind bei Wind und Wetter unterwegs und Sie wissen, dass Sie erwartet werden. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Teamleistung und ich wünsche den Bürgern des Tales, dass es immer Menschen gibt, die sich dieser wichtigen und ehrenvollen Aufgabe verschreiben”, so Psczolla.
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Karin Adam dankte insbesondere allen Aktiven, die sich engagieren und die Kontinuität gewährleisten. “Jeder hat dazu beigetragen, dass wir heute ein wenig stolz auf unsere Mannschaftsleistung sind und auch frohen Mutes in die Zukunft schauen. Wenn alle mit anpacken und auch immer wieder neue Fahrer und Fahrerinnen dazu kommen, können wir zuversichtlich sein, auch fürderhin die Lebensqualität der von uns versorgten Menschen in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu erhalten.” Dem schloss sich Gerda Brager vom Oberweseler “Fahrbaren Mittagstisch” gerne an. Sie überbrachte die Glückwünsche aller Oberweseler Aktiven, die seit 32 Jahren das Essen vor Ort anliefern.
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Am 1. September 1988 starteten fünf Pioniere in St. Goar auf eigene Kappe, mit eigenem Wagen, geliehenem Geschirr aus Oberwesel und unglaublichem Enthusiasmus den fahrbaren Mittagstisch. Kirchen, Bürgermeister und Kreisverwaltung sahen nach einiger Überzeugungsarbeit die sich abzeichnende steigende Notwendigkeit und unterstützten sie.
Waren es zunächst nur drei zu versorgende Esser, kamen bald 27 hinzu. Unterstützt vom Kuratorium “Altenhilfe”, konnte nach über einem Jahr ein Pkw angeschafft werden, der ausschließlich für diesen Dienst zur Verfügung stand.
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Für einen kurzen Zeitraum, etwa nach einem langen Krankenhausaufenthalt bis zur Wiederherstellung der Fitness oder wenn pflegende Angehörige auch einmal ihren verdienten Urlaub antreten, ist das gebrachte Mittagessen eine willkommene Unterstützung.
Der jüngste Bezieher war für zwei Wochen ein 35-jähriger Vater mit drei Kindern, dessen Frau kurzfristig in stationäre Behandlung gehen musste. Die älteste Abonnentin war bisher eine 96-jährige Dame aus St. Goar.
Etliche Aktive des Gründungsteams von “Essen auf Rädern” sind inzwischen zu Kunden geworden.











