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27. August 2008

Die Batterie am Wackenberg wurde frei gelegt

Die Batterie am Wackenberg (Eiserturm) wurde frei gelegt und wird in Kürze restauriert.

Der im Volksmund nach dem früheren St. Goarer Dechanten benannte „Eiserturm“ sei die „Batterie am Wackenberg“. Das erklärte der renommierte Denkmalpfleger Dr. Eduard Sebald von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz zum neben der Lohbachschlucht gelegenen imposanten Bauwerk, das in alten Dokumenten auch als „Glockhaus“ sowie „Neues Fort am Wackenberg“ bezeichnet ist.

In einem zweiten Bauabschnitt wurde die Batterie jetzt vom Efeu befreit und in den kommenden Wochen wird sie, so Stadtbürgermeister Walter Mallmann, an den Stellen restauriert, an denen der Zahn der Zeit bereits kräftig genagt hat. In einem ersten Bauabschnitt zur Sanierung des wuchtigen Gemäuers wurde bereits eine Monorackbahn installiert. Diese Einschienenbahn, die in der Regel in steilsten Weinbergen zur Erleichterung der Transportarbeiten dient, wird die Baumaterialien für die geplante Denkmalerneuerung in das unwegsame Gelände gegenüber dem St. Goarer Bahnhof befördern.

Walter Mallmann: „Obwohl wir in allen Stadtteilen eine Reihe anderer kostenträchtiger Maßnahmen in unser Investitionsprogramm geschrieben haben, ist es unabdingbar, Jahr für Jahr mindestens eine Denkmalerhaltungsmaßnahme durchzuführen, damit die wertvollen historischen Bauwerke in unserer Stadt, denen die Fachleute eine Einmaligkeit bescheinigen, nicht verfallen.“