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13. Juni 2008
Gehweg in der Schlossberg-Unterführung angelegt
Die Verbesserung der Verkehrssituation im Engpass der K 100 in der Unterführung im St. Goarer Schlossberg ist nicht das, was sich wahrscheinlich die Mehrzahl der St. Goarer Bürger als optimale Lösung vorgestellt haben. Positiv ist, dass es jetzt einen 1,25 m breiten Gehweg gibt, der sowohl die Kinder den Kindergarten als auch die Trauerzüge von der katholischen Kirche aus den Friedhof gefahrloser erreichen lässt. Bisher gab es dort nur einen 58 cm breiten Schrammbord. Auch für die Jugendgruppen, die täglich zur Jugendherberge und zur Burg marschieren, ist die größte Gefahr gebannt.
Allerdings hatte sich Stadtbürgermeister Walter Mallmann um eine größere Lösung bemüht, der eine Anbindung per Reisebus von der Stadt bis zur Burg Rheinfels ermöglicht hätte. Diese Variante war allerdings mit Kosten von mehr als 1,5 Millionen Euro für den zuständigen Rhein-Hunsrück-Kreis nicht darstellbar. Außerdem hatte es bei der letzten Einwohnerversammlung in St. Goar-Biebernheim auch Protest gegen einen großzügigen Ausbau der Unterführung gegeben, da zusätzlicher Schwerlastverkehr zur A 61 in der Ortsdurchfahrt befürchtet wurde.
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Stadtbürgermeister Walter Mallmann, dem im Stadtrat durch Stadträtin Ursula Krick (CDU) für seine ständigen Bemühungen um die Entschärfung der Verkehrssituation in der Unterführung gedankt wurde, ist jetzt beim Landesbetrieb Mobilität in Bad Kreuznach vorstellig geworden, damit durch eine moderne Verkehrsspiegelanlage die Fahrbahn und der Gehweg übersichtlicher werden. Lob erhielt auch Landrat Bertram Fleck, der dafür sorgte, dass diese kleine Lösung zeitnah umgesetzt wurde.