18. Mai 2008
Prof. Dr. Ernst Spreng: „Bahnlärm macht krank.“
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Landrat Bertram Fleck, Willi Pusch (Bürgerinitiative), Moderator Thomas Hübsch, Hotelier Andreas Stüber, Prof. Dr. Ernst Spreng und Peter Westenberger (Deutsche Bahn) diskutieren das brisante Thema |
Den Menschen am Mittelrhein wurde beim Symposium in der neuen St. Goarer Rheinfelshalle zum Thema Bahnlärm wissenschaftlich bestätigt, was sie längst wissen und spüren: „Bahnlärm macht krank.“ Sehr eindrucksvoll belegte der Erlanger Universitätsprofessor Dr. Ernst Spreng die schädlichen Auswirkungen des Bahnlärms auf die Gesundheit der Menschen.
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Obwohl der anwesende Vertreter der Deutschen Bahn, Peter Westenberger, die eine und andere Maßnahme seines Unternehmens zur Vermeidung von Lärm nannte, war das Publikum mit seinen Ausführungen nicht zufrieden. Langsameres Fahren der Güterzüge lehnte er ab und für den Bau von Neubaustrecken, so sein Hinweis, sei der Bund zuständig.
Stadtbürgermeister Walter Mallmann brachte es in seinem Appell an die zuständigen Parlamente auf den Punkt: „Wir benötigen ein Verkehrslärmschutzgesetz, dass der Bahn die gleichen Auflagen macht, die jeder Bürger selbstverständlich schon heute einzuhalten hat. Zu Recht stehen Pflanzen und Tiere unter gesetzlichem Schutz. Die Menschen am Mittelrhein müssen genau so geschützt werden.“








