29. März 2008
Die Sanierung des St. Goarer Rathauses steht an
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Die stabile Haushaltslage der Stadt und die Förderung aus dem Stadtsanierungsprogramm lassen nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann jetzt eine umfassende Modernisierung des Hauses zu. Damit erfolgt ein weiterer Abbau eines seit Jahrzehnten aufgelaufenen Sanierungsstaus. Die Kosten werden auf rund 500.000 Euro geschätzt.
Das Haus erhält eine neue – vom Hochwasser nicht erreichbare – Heizung. Zurzeit muss die noch im Keller befindliche Heizungsanlage bei Hochwasser abgestellt werden und alle Räume bleiben unbeheizt. Auch im sanitären Bereich gibt es kostenträchtige Veränderungen. Die bisher einer Touristenstadt nicht angemessenen öffentlichen Toilettenanlagen im Rathauskeller werden dort neu eingerichtet. Gemauerte Kabinen sollen vor den zurzeit in der bestehenden WC-Anlage ständigen mutwilligen Beschädigungen schützen.
Neue Toiletten wird es auch im Bürobereich der Stadtverwaltung geben. Die bisherigen Büroräume werden künftig zweckmäßiger genutzt. Die Ratssitzungen werden künftig in der neuen Rheinfelshalle stattfinden, sodass es für die Räume des Stadtbürgermeisters und der städtischen Mitarbeiter mehr Raum gibt. Vor mehr als hundert Jahren gab es weder Computer noch Kopierer und auch noch kein Telefax. In diesem Gebäudeteil wird auch ein kleines Archiv eingerichtet und das Büro des Stadtbürgermeisters soll künftig auch als Besprechungszimmer dienen.
Die aktuellen Auflagen des Brandschutzes und erforderliche Maßnahmen zur energetischen Verbesserungen des Gebäudes sind außerdem zu erfüllen. Dazu kommen die gesetzlich gebotenen Verpflichtungen zum Thema „Kunst am Bau“, denen im nahen Umfeld des Rathauses nachgekommen werden soll.
Die Bauzeit wird voraussichtlich den Sommer und den Herbst über andauern. Die Stadtverwaltung wird während dieser Zeit in die Rheinfelshalle umziehen.







