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27. Februar 2008

Neuer Lebensmittelmarkt öffnet noch vor Ostern

Die leitenden Mitarbeiter der Rheinwerkstatt, Rudolf Hammes (Technischer Leiter), Margarete Zimmermann (Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung) und Agnes Sauer (pädagogische Leiterin) besprachen mit Stadtbürgermeister Walter Mallmann (unser Bild v.r.n.l.) die künftige Zusammenarbeit, die in St. Goar über den Markt hinaus als noch ausbaufähig angesehen wird.

Am Montag vor Ostern wird ein Laden in der St. Goarer Fußgängerzone seine Pforten öffnen und als kleines Einzelhandelsgeschäft – früher wurden diese liebevoll „Tante Emma-Laden“ genannt – Lebensmittel und weitere Artikel des täglichen Bedarfs anbieten. Damit wird nach Aussage von Stadtbürgermeister Walter Mallmann eine kurzfristig schmerzhafte Lücke im Geschäftsleben seiner Stadt wieder geschlossen.

Der neue Lebensmittelmarkt wird im linken Teil des so genannten Freiligrath-Hauses eingerichtet. Seit Jahrzehnten diente dieses Gebäude bereits der unterschiedlichsten gewerblichen Nutzung. Es beherbergte einstmals ein Schifffahrtsbüro und ein Tabak-, Schreib- und Bürowarengeschäft. Lebensmittel wurden vor fünfzig Jahren in diesem Haus auch schon verkauft.

Das neue Geschäft wird von der Rheinwerkstatt der Stiftung Bethesda aus Boppard betrieben. Sie ist als Einrichtung für behinderte Menschen anerkannt und in den Bereichen Montage, Postdienste, Konfektionierung und Verpackung, Haustechnik sowie Reklame und Beschilderung tätig. Die Rheinwerkstatt versorgt die Schulen in Boppard mit Pausenmahlzeiten. Die Angebotspalette des Einzelhandelsgeschäftes wird durch die Eigenprodukte der Rheinwerkstatt – feines Rapsspeiseöl, delikate Senfsorten, Holzartikel und Gartenprodukte – ergänzt.

Stadtbürgermeister Walter Mallmann sieht die künftige Zusammenarbeit mit der Rheinwerkstatt im Rahmen der Aktion „Im Alter zu Hause leben“ über das Einzelhandelsgeschäft hinaus als noch ausbaufähig an.